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Der persönliche Dunstkreis: Was ist denn das?

Der persönliche Dunstkreis: Was ist denn das?

Dicke Luft? Persönliche Mikrobiom-Wolke im Anflug! Wir leben tatsächlich in einer Wolke. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Universität Oregon. Sie stellten fest: Jeder Mensch gibt einen Teil seines Mikrobioms (Gesamtheit der Mikroben auf unserer Haut) an seine Umgebung ab. Wir produzieren eine Dunsthülle an Kleinstlebewesen, die uns umgibt.

"Unsere Ergebnisse bestätigen, dass sich ein leerer Raum in mikrobieller Sicht von einem mit Menschen besetzten deutlich unterscheidet. Wir konnten zum ersten Mal nachweisen, dass Menschen ihre eigene individuelle Mikrobiom-Wolke freisetzen", so James F. Wiese, Hauptautor und Postdoktorant der Biologie am Built Environment Center der Universität Oregon. Diese luftige Erkenntnis könnte helfen, die Mechanismen der Ausbreitung von Infektionen in Gebäuden zu verstehen. Denkbar aber noch Vision wäre auch eine Nutzung in der Kriminologie, um nachzuweisen, wo sich eine bestimmte Person aufgehalten hat.


Was bedeutet das für die persönliche Hygiene?


Für den Laien klingt das erst mal etwas beunruhigend - was sagt die Wissenschaftlerin Heike Fölster - Mikrobiologin und Laborleiterin in der NIVEA-Hautforschung dazu?

Viel mehr als die Mikrobiom-Wolke scheiden wir auch abgeschilferte Hautzellen ab, an denen die meisten dieser Bakterien sitzen. Die meisten Bakterien auf unserer Haut gehören zur sogenannten residenten Flora, die für die Gesunderhaltung unserer Haut eine wichtige Rolle spielt. Es handelt sich nicht um krankmachende Keime.


Welche Rolle ist das genau?

Sie aktivieren das Immunsystem der Haut, sie besetzen Plätze, die sonst durch pathogene Keime besetzt werden könnten und sie scheiden sogar aktiv abtötende Substanzen (Lantibiotika) aus. Die in der Studie erwähnten Bakterienarten Staphylococcus epidermidis und Corynebacterium amycolatum sind wichtige Vertreter dieser residenten Flora. Zusätzlich besitzen wir Menschen - und viele Tierarten - körpereigene Abwehrstoffe auf der Haut, die antimikrobiellen Peptide. Diese richten sich oft gegen die sogenannten transienten, also vorübergehenden und aufgeschnappten Bakterien und tragen so dazu bei, dass eine mikrobielle Gemeinschaft geformt wird, die sich positiv auf die Gesunderhaltung der Haut auswirkt.


Können Sie erklären, wie man so eine Wolke messen kann?

Es gibt Luftsammler, bei denen Luft mit einem festen Luftstrom auf ein kleines Filterpapier gesaugt wird. Nach festgelegter Zeit (in diesem Fall zwei bis vier Stunden) wird dieses Filterpapier entfernt und eine DNA-Extraktion davon durchgeführt.

Ein sehr vereinfachter Versuch, der typischerweise im Mikrobiologie-Grundpraktikum im Rahmen biologischer Studiengänge durchgeführt wird, ist das Aufstellen von Petrischalen mit Medium für eine Stunde in einem Raum. Nach 24 Stunden Bebrütung werden Kolonien von vermehrungsfähigen Bakterien sichtbar. Typischer-weise handelt es sich hierbei um sogenannte „Luftkeime“ wie Micrococcus luteus.


Wie groß ist der persönliche Mikrobiom-Radius?

Dazu haben wir selbst bisher keine Untersuchungen durchgeführt. Im hier beschriebenen Versuchsaufbau handelte es sich um eine 3,7 m lange und 2,4 m breite Kammer. Es wird sehr stark vom Luftstrom abhängen. In dieser Kammer wurde Luft nur durch den Luftstrom der Filter bewegt, die Probanden haben sich nicht bewegt. Man muss allerdings berücksichtigen, dass die Bakterien mit molekularbiologischen Methoden nachgewiesen worden sind, d.h. ihre DNA wurde analysiert. Es kann damit keine Unterscheidung zwischen lebenden und toten Bakterien gefunden werden, so dass diese Daten keinen Rückschluss auf eine mögliche Bedrohung zulassen. Es sind keinerlei Tests durchgeführt worden, die etwas über die Menge und Vitalität der Bakterien aussagen.


Was ist der biologische Zweck des ganzen?

Es ist schon lange bekannt (und von vielen erfahren), dass mikrobielle Übertragung im öffentlichen Nahverkehr ein Problem ist. Dies geschieht aber am häufigsten über Tröpfcheninfektion, z.B. Niesen, oder durch Anfassen der Haltegriffe. Ein wichtiger Keimträger ist z.B. auch das Münzgeld und Geldscheine. Im Gegensatz dazu kann aber die Übertragung residenter Bakterien mir auch neue, der Haut nützliche Stämme zuführen, die meine Haut schützen.


Dient die Reinigung auch dazu, mein individuelles Mikrobiom zu erhalten und die fremden Mikroben zu entfernen?

Bei der Reinigung sind alle Bakterien dem gleichen Waschstress ausgesetzt. Da aber die residente Flora der sogenannten transienten zahlenmäßig überlegen ist, werden diese nach dem Waschen schneller nachwachsen. Zudem sind sie optimal an die ökologische Nische angepasst, was wiederrum einen Wachstumsvorteil bedeutet.


Text: Nivea, Fotos: DmitryAgeev | ISTOCKPHOTO


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