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Kleine Deokunde: Welches Deo passt zu mir?

Kleine Deokunde: Welches Deo passt zu mir?

Der Frühling kommt und es wird wärmer. Voller Vorfreude auf die schönste Zeit im Jahr beginnen wir mit steigenden Temperaturen zu schwitzen. Deos gibt es als Spray, Roll-on, Creme, Stick oder Zerstäuber mit Aluminiumpartikeln oder aber ohne. Gemeinsam ist allen Deodorants und Antitranspirants, dass sie für möglichst langanhaltenden Schutz vor Körpergeruch und gesteigertes Wohlbefinden sorgen sollen.

Doch wo liegen eigentlich die Unterschiede zwischen den Produkten? NIVEA erklärt gemeinsam mit Dr. Heiner Max, Experte aus der Forschung und Entwicklung bei Beiersdorf, was hinter den Begriffen Deodorant und Antitranspirant steckt, worin sich die Schweißagenten unterscheiden und welche Inhaltsstoffe u.a. Aluminium wie wirken.


Warum wir schwitzen

Wir schwitzen, wenn uns heiß ist, wir körperlich aktiv oder emotional aufgewühlt sind. Unsere Haut besitzt etwa zwei bis drei Millionen Schweißdrüsen. Da ist es kein Wunder, dass sich in hitzigen Situationen Schweißperlen auf der Haut bilden. Aber wozu schwitzen wir eigentlich? Schwitzen hat unterschiedliche Funktionen – die wichtigste ist sicherlich die Wärmeregulation. Aber auch für die sogenannte nonverbale Kommunikation spielt Schwitzen eine wichtige Rolle – so sieht (und riecht) man ganz ohne Worte, ob jemand gerade im Stress ist. Trotzdem oder gerade deswegen ist es den meisten Menschen unangenehm, wenn sich unter den Achseln dunkle Flecken auf der Kleidung zeigen oder sich ein strenger Geruch bildet. "Dabei ist Schweiß an sich eigentlich geruchlos. Es riecht erst dann, wenn die Hautbakterien bestimmte Komponenten im Schweiß wie Fette und Eiweiße abbauen. Diese Abbauprodukte verbreiten dann den unangenehmen Geruch. Dies gilt insbesondere für Achselschweiß, der eine besonders reichhaltige Zu-sammensetzung hat", weiß Dr. Max. Doch welches Produkt eignet sich am besten, um den Auswirkungen des Schwitzens den Kampf anzusagen? Und was unterscheidet ein Deodorant eigentlich von einem Antitranspirant?


Dufte Bakterienkiller vs. Schweißblockierer

Kurz gesagt unterscheiden sich Antitranspirant und Deodorant in ihrer Wirkweise: Ein Antitranspirant hemmt die Schweißbildung an den betroffenen Stellen, Deodorants hingegen verringern unerwünschte Körpergerüche.

Das Wort Deodorant kommt aus dem Lateinischen und erklärt auch schon die Aufgabe des Produkts: Es bedeutet so viel wie "Geruch weg" (de- = weg und odor = Geruch). Deodorants beinhalten in der Regel keine schweißproduktionshemmenden Aluminiumsalze, sondern überlagern mit Duftstoffen unerwünschte Körpergerüche, die durch Bakterien auf der Haut entstehen. Zusätzlich können antibakterielle Inhaltsstoffe wie Silbercitrat, 2-Butyloctansäure oder Octenidinhydrochlorid das Wachstum der geruchsverursachenden Bakterien eindämmen und somit strenge Körpergerüche verhindern.

Allerdings haben die duften Bakterienkiller aufgrund der in ihnen nicht enthaltenen Aluminiumsalze keine antitranspirante Wirkung. Das heißt, man schwitzt unverändert stark. Antitranspirants setzen hingegen schon einen Schritt früher an: Sie regulieren die Achselnässe. Enthaltene Aluminiumsalze wie Aluminiumchlorohydrat (ACH) hemmen den Schweißfluss in den Achseln, indem der obere Teil der Schweißdrüsenausgänge verengt wird. Somit wird den Bakterien die Nahrungsgrundlage entzogen, die sie zersetzen können. Unangenehme Gerüche und nasse Flecken auf der Kleidung können also gar nicht erst in vollem Maße entstehen. Zusätzlich haben Antitranspirants auch einen direkten wachstumshemmenden Effekt auf Bakterien und enthalten meist auch ein geruchsüberdeckendes Parfüm.


Die Qual der Wahl: Deodorant oder Antitranspirant?

Ob Deodorant oder Antitranspirant ist am Ende eine Frage des persönlichen Geschmacks. "Unsere umfangreichen Studien haben gezeigt, dass viele Menschen sich einfach sicherer fühlen, wenn sie nicht nur vor lästigem Körpergeruch, sondern zusätzlich vor Achselnässe geschützt sind. Reine Deos bieten dann keine gleichwertige Alternative zu Antitranspirants", so Dr. Max. "Um die Schweißproduktion aktiv zu reduzieren, verwenden wir bei Beiersdorf in allen Antitranspirants Aluminiumsalze. Es gibt neben den Aluminiumsalzen keine andere Wirkstoffgruppe, die zuverlässig und gleichzeitig hochverträglich gegen Schweißbildung wirkt."


Fünf Fragen an den Experten, Dr. Heiner Max

Für wen bzw. in welcher Situation ist ein Deodorant eine echte Alternative zu einem Antitranspirant?

Menschen, die das Schwitzverhalten nicht beeinflussen wollen oder von Natur aus eher wenig schwitzen, sind mit einem Deodorant wie dem neuen NIVEA Deo Fresh Pure gut beraten. Auch wer bewusst auf aluminiumsalzfreie Produkte setzt, sollte zum Deodorant greifen.


Kann es für die Thermoregulation des Körpers schädlich sein, dass Antitranspirants die Schweißdrüsen teilweise verschließen?

Ein Antitranspirant unterbindet die natürliche Schweißproduktion nicht vollständig, sondern reduziert sie nur an den Körperstellen, wo es angewendet wird. Da der Bereich der Achsel nur ca. 0,5 bis 1 Prozent der Körperoberfläche ausmacht, bleibt noch genügend frei schwitzende Fläche, um den Kühlmechanismus zu nutzen.


In den Medien werden Aluminiumsalze in Antitranspirants derzeit kritisch diskutiert. Verbraucher fürchten, dass Aluminium vom Körper aufgenommen werden und dauerhafte Schäden anrichten könnte. Wie stehen Sie dazu?

Aufgrund erster wissenschaftlicher Studien sowie der chemischen Eigenschaften der von uns verwendeten Aluminiumsalze gehen wir davon aus, dass die Aufnahme von Aluminium über Antitranspirants extrem gering und absolut unbedenklich ist. Um noch präziser abschätzen zu können, wie hoch genau die minimale Aufnahme von Aluminium über Antitranspirants über die Haut ist, wird zurzeit auf europäischer Ebene eine umfangreiche Studie durchgeführt.


Sind in Antitranspirants mit längerem Schutz auch mehr Aluminiumsalze vorhanden?

Nein, die langanhaltende antitranspirante Leistung wird durch die spezielle Formulierung aller enthaltenen Rohstoffe und ein optimales Zusammenspiel der Produktkomponenten auf der Haut erreicht.


Kann ich ein Antitranspirant täglich anwenden? Gibt es etwas, was ich beachten sollte?

Ein Antitranspirant kann täglich angewendet werden. Für eine besonders gute Wirkung sollten sowohl Deos als auch Antitranspirants immer auf die gereinigte Haut aufgetragen werden. Denn haben die Bakterien erst mal angefangen, den Schweiß zu zersetzen und den unangenehmen Körpergeruch hervorzurufen, helfen Deo und Antitranspirant nur noch begrenzt. Antitranspirants sollten nicht auf verletzte oder irritierte Haut aufgetragen werden.


Dr. Heiner Max leitet seit Januar 2013 die globale Forschung und Entwicklung von NIVEA Deo. Er hat sein Biochemiestudium an der Universität Tübingen mit der Promotion abgeschlossen und ist Autor und Co-Autor von 25 Fachpublikationen im Bereich Immunologie und Proteinchemie. Seit November 1995 arbeitet Dr. Max bei der Beiersdorf AG in Hamburg und hat dort verschiedene Aufgaben im Bereich Forschung und Entwicklung übernommen, u.a. in der Wirkstoffforschung, der Prototypenentwicklung, der Entwicklung von Gesichtspflegeprodukten sowie seit 2004 die Leitung der Forschung Körperpflege inklusive der Deoforschung. Während seiner Arbeit bei Beiersdorf hat Dr. Max über 50 internationale Patente angemeldet und mehrere Forschungsartikel im Bereich der kosmetischen Wirkstoffe und der molekularen Hautbiologie publiziert. Text: Beiersdorf, Fotos: Nivea


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