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Parfum-Trends im Herbst & Winter 2012

Parfum-Trends im Herbst & Winter 2012

Gibt es eine Tendenz zu mehr Globalität oder nimmt nationale Duftindividualität zu? Zeigen sich Dufttrends, wie z.B. Trends in der Mode global oder sind es neu aufkommende nationale Präferenzen, die sich jeweils in einem Markt durchsetzen?" Diese Fragen sind eigentlich schon länger entschieden. Vor gut zehn Jahren hat sich der Parfummarkt, vor allem der Damenduftmarkt, grundlegend verändert. Zwischen 1999 und 2003 vollzog sich eine Bewegung, die die großen internationalen Duftmärkte heute Charakterisiert.

1999 gab es noch eindeutig globale Duftvorlieben und klare internationale Trends. Pro Land waren es vier bis fünf Düfte, die sich über die Märkte hinweg als Globale - Parfums in den Top-Charts etablierten. Die gleichen Trends zeigten sich mehr oder weniger stark in den großen Märkten. Zwischen 1999 und 2003 nahm nationale Duftindividualität deutlich zu. Seit 2003 gibt es in der Regel nur noch ein bis zwei Düfte, die sich in den Top-Charts der großen europäischen Länder übers Jahr als globale Parfums präsentierten und es zeigen sich immer mehr ganz spezifische nationale Dufttrends.

Am Beispiel Frankreich, USA und Deutschland lassen sich nationale Unterschiede bei den Duftpräferenzen und Trends sehr typisch zeigen.


Deutsche Frauen lieben fruchtige Noten

Den Damenmarkt in DEUTSCHLAND dominieren fruchtig-romantisch, phantasievolle Duftgenüsse und damit die Duftfamilie Fruchtig. Diese Duftfamilie hat einen Marktanteil von fast 50%. Fruchtig kommt vor allem in zwei Kombinationen vor (1) mit dem Verwöhngefühl der sog. Florientals, also mit Fruchtig-romantisch-zärtlichem Dufteindruck, oder (2) als sog. Gourmetnoten die das Fruchtige phantastisch, genussvoll und reich interpretieren.

Für Weihnachten 2012 und im Trend für 2013 sind neue schillernd- vibrierende Blumennoten (z.B. aus Feuerblumen /Fire flowers), die wie es Deutschland liebt mit etwas frischen exotischen Früchten (wie z.B. dem Jamaican Custard Apple) unterlegt sind. Das sind die "Neuen Blumig-Fruchtigen", leichte gourmetangehauchte Parfums mit Floralem Kopf und Herz, die man schon Tagsüber tragen kann. Synästhetisch gesehen riecht man sie farblich in weiß mit gelb, türkis-grün und pink. Bildlich gesprochen sitzt man entspannt auf einer Lichtdurchfluteten südlichen Blumenterrasse, mit Blick aufs schimmernde Meer und der Geruch eines tropischen Desserts liegt irgendwie leicht in der Luft.


Abseits der Masse: Echt edle WässerchenIn Frankreich mag 'frau' es klassisch-modern

In FRANKREICH dominieren drei Duftfamilien. Orientalisch, Floriental und Floral – Aldeydic. In den letzten Jahren gewinnt eine vierte Duftfamilie immer stärker an Bedeutung: Die feinherben Chyprenoten. Mehr und mehr im Trend sind die Crossover von Chyprenoten - z.B. Chypre mit der Duftfamilie Orientalisch, Chypre mit der Duftfamilie Floriental die wir zu Weihnachten 2012 schnuppern werden. Der heißeste Trend für 2013 sind Chyprenoten die mit kühlen Metallnoten spielen. Die Duftfamilie der feinherben Düfte eignet sich besonders für diesen "technischen Touch". Der nächste interessante Trend im französischen Duftmarkt könnten dann High-Tech-Chypre-Noten sein.


Amerika bevorzugt Blumen und Blüten in allen Facetten

Der AMERIKANISCHE DUFTMARKT ist ein polarisierendes Blumenerlebnis. Wie im zwei Parteiensystem konkurrieren blumig frisch-grüne mit blumig warm-sinnlichen Noten, um die Gunst der Duftverwenderinnen. Tatsächlich gibt es einen gewissen Zusammenhang zwischen Dufttrend und politischem Klima. Immer, wenn der Zeitgeist mehr für demokratische Werte schlägt, werden etwas mehr blumig warm-sinnliche Noten favorisiert. Republikanische-Aufbruchsstimmung riecht dagegen eher Blumig frisch-grün.

Parfums sind psychologisch gesehen Transformationsangebote. Man will sich mehr oder weniger bewusst von seinem aktuellen Erleben lösen und sich seinen Idealerlebenswünschen näher bringen. Im November wird es sich bei den US Wahlen zeigen ob das Ideal eher im Blumig – frisch- grünen oder Blumig – sinnlich - warmen gesucht wird. Weihnachten riecht in den Staaten traditionell Blumig-sinnlich-warm, aber interessante Inhaltsstoffe, um beide Duftrichtungen 2013 neu und attraktiv zu beleben, liegen bei den Dufthäusern schon parat. Bei Blumig frisch-grün experimentiert man z.B. mehr und mehr mit der Botanik von Gemüse, wie mit Tomatenblättern, Englischem Rhabarber oder der Grünen Paprika, die Überraschung kommt aus der Kombination mit Köstlichkeiten, wie gesalzenem Karamell. Bei Blumig warm-sinnlich kommt der Trend eher aus der Tiefe. Man spielt mit einer neuen Sinnlichkeit, z.B. mit "Pluot"/"Plumcots" (einer Mischung aus Pflaume und Aprikose), die mit Schwarzem Amber blumigen Noten eine violett-fruchtig, samtig–weiche Aura des Besondern gibt.


Text: beautypress, Fotos: ISTOCKPHOTO

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24.10.14, 12:15:23