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08.08.2017
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Rasur im Winter: 10 wichtige Fragen an die Dermatologin

Rasur im Winter: Dermatologin erklärt, worauf es jetzt ankommt

Im Winter ist unsere Haut anspruchsvoller und empfindlicher. Trockene Heizungsluft und dicke Kleidung können sie zusätzlich reizen. Dabei reagieren die Hautpartien, die wir das ganze Jahr über rasieren, schon mal irritiert. Im Interview mit NIVEA und der Dermatologin Dr. Carolyn Krieg erklärt sie, warum die Haut in der kalten Jahreszeit besonders viel Zuwendung braucht.

Warum ist eigentlich die Haut im Winter empfindlicher als im Sommer?

Dazu muss man den Aufbau der Haut betrachten: Die oberste Hautschicht, die sogenannte Hornschicht, besteht – ähnlich einem Mauerwerk – aus Hornzellen und einer dazwischen gelagerten Fettschicht. In dieser kommen außerdem natürliche Feuchthaltefaktoren wie zum Beispiel Harnstoff und Glycerin vor. Das ist die natürliche Barriere, die den Organismus vor Wasserverlust und äußeren Einflüssen schützt und das Eindringen schädlicher Substanzen oder Mikroorganismen verhindert. Werden die Hornzellen geschädigt oder Feuchthaltefaktoren und Fette aus der Haut herausgelöst, kommt es zu einer Störung dieser Barrierefunktion.

Was passiert dann?

Die Folge ist ein verstärkter Wasserverlust der Haut. Sie trocknet aus, fühlt sich rau an und kann schuppig werden. Das geschieht vor allem im Winter, wenn durch trockene Heizungsluft zu viel Wasser durch die Epidermis, also die äußerste Schicht der Haut – die eigentliche Schutzhülle –, verdunstet. Dadurch wird die Haut empfindlicher. Das ist bei jedem Menschen so.

Bedeutet die Körperrasur eine zusätzliche Belastung?

Bei jedem Rasiervorgang kommt es zu kleinen Verletzungen der obersten Hautschicht. Je trockener die Haut ist, desto mehr Strapaze bedeutet die Rasur.

Gibt es eine besonders schonende Methode für die Körperrasur?

Bei der Nassrasur kommt es selten zu stärkeren Hautirritationen am Körper. Man sollte allerdings darauf achten, die Haut immer mit einem Rasier- oder Duschgel gründlich vorzubereiten. Sich in Haarwuchsrichtung und mit einer möglichst scharfen Klinge zu rasieren, ist am schonendsten. Duschgel oder ein Rasierschaum weichen die Haut auf und bereiten sie auf die Rasur vor. Die Rasierklinge kann dadurch leichter über die Haut gleiten und die Haare werden einfacher abrasiert.

Was ist bei der Pflege unterschiedlicher Rasurregionen zu beachten?

Gerade empfindliche Hautstellen wie die Achselhöhle reagieren leicht gereizt nach dem Rasieren. Anschließende Pflege tut gut, solange sie keine irritierenden Substanzen wie beispielsweise Alkohol enthält.

Rasur im Winter: Dermatologin erklärt, worauf es jetzt ankommt

Aus Dermatologensicht – ist das ständige Rasieren für die Haut eher vorteilhaft oder nachteilig?

Weder noch. Allerdings kommt es durch tägliche Körperrasur zu wiederholten kleinsten Verletzungen der Hautoberfläche. Die Haut sollte bei täglichem Rasieren daher auch täglich gepflegt werden, um Schäden wie eingewachsene Haare und Rötungen zu vermeiden.

Was für Schäden können das noch sein?

Ist die Haut nicht ausreichend vorbereitet, also zum Beispiel nicht feucht genug, können die Klingen des Rasierers an der Hautoberfläche hängen bleiben. Es kann zu Hautirritationen, Verletzungen oder Entzündungen kommen. Das gilt vor allem, wenn die Klinge zu stumpf ist.

Wäre es gut, die Haut mal eine Zeit lang in Ruhe zu lassen?

Ich empfehle, empfindliche Regionen nur alle zwei Tage zu rasieren. Bei Auftreten von Entzündungen, wie kleinen Pickeln oder Rötungen, empfiehlt es sich außerdem, eine Rasierpause einzulegen und die Haut erst einmal intensiv zu pflegen, damit sie sich wieder stabilisieren kann.

Wie kommt es zu eingewachsenen Haaren, Juckreiz und Rötungen? Was kann man dagegen tun?

Haare können einwachsen, wenn sie entgegen der Wuchsrichtung und zu kurz abrasiert werden. Das passiert besonders dort, wo Haare gekräuselt wachsen, wie zum Beispiel in der Bikinizone. Hier haben die Haare einen flacheren Austrittswinkel und bieten eine schlechte Angriffsfläche für den Rasierer. Der muss an dieser Stelle also ganze Arbeit leisten, um präzise und zugleich hautschonend zu rasieren.

Lässt sich dem vorbeugen?

Ja, einerseits durch gute Vorbereitung, andererseits durch Pflege danach. Pflegeprodukte nach der Rasur, wie die neue Rasierpflege von NIVEA können der Haut Feuchtigkeit und Fette zurückgeben, die wichtig für ihre Barrierefunktion sind. Bei guter Pflege ist Rasur auch im Winter kein Problem.


Dr. med. Carolyn Krieg, Leiterin der privaten Hautarztpraxis ALLERGIE UND HAUT MÜNCHEN, ist Fachärztin für Dermatologie und Allergologie.


Text: PR & Fotos: RossHelen; matsilvan | ISTOCKPHOTO


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