Heublumenbad

Datum: 22. Februar 2018 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Beim Heublumenbad werden Extrakte oder aus Heublumen gewonnene ätherische Öle als Badezusatz verwendet. Das duftende Bad mit dem Kuschelfaktor beeinflusst das Wohlbefinden bei chronisch-degenerativen Erkrankungen des gesamten Bewegungsapparates, ganz besonders Gicht, Rheuma und Arthritis werden günstig beeinflusst. Muskelverspannungen verwandeln sich in stimmige Stützfunktionen, die Verdauung wird angeregt.


Das Schwitzen reinigt den Körper von Giftstoffen. Bei der Heublumensackbehandlung nach Kneipp werden nur partielle Stellen des Körpers behandelt. Die feucht-heiße Heublumenpackung erwärmt man unter Dampf auf 42 Grad Celsius und legt sie auf die behandlungsbedürftigen Hot Spots. Der Körper wird mit einer Wolldecke wie in einen schützenden Kokon gewickelt.

Die Anwendungsdauer bis zum Abkühlen des Wickels beträgt etwa 30 bis 60 Minuten. Bei der Ganzkörperbehandlung steigt der Gast in eine Wanne oder in einen Holztrog mit angefeuchtetem, warmem Heu. Im Heu kann der Gast so richtig Relaxen unter weiteren Heuschichten. Ein Heublumenbad strapaziert den Kreislauf nicht so sehr wie z.B. Moor- oder Fangobäder.

Der Lagenlook mit Heublumen ist sehr entspannend und erfordert kein Zutun des Klienten. Das Heublumenbad ist ein von Kneipp gern angewendetes Kieselsäurebad. Hierfür übergießt man 500 g Heublumen mit kochendem Wasser, lässt diese ziehen und gibt sie dann dem Badewasser zu. Das Heublumenbad wirkt sich günstig bei rheumatischen Erkrankungen und Hautausschlag, der von Krankheiten wie Masern begleitet wird, aus. Das Heublumenbad steigt stetig bis man gehörig ins Schwitzen kommt. Daran anschließend empfiehlt sich eine Trockenpackung.

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