Dermatose

Datum: 22. Februar 2018 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Unter dem griechischen Begriff Dermatose werden allgemein Hautkrankheiten oder krankhafte Veränderungen der Haut zusammengefasst.
Die Haut dient als Abschluss des menschlichen Körpers. Zu ihren Hauptaufgaben zählen der Schutz des Körpers vor äußeren Einflüssen und Verletzungen, das Verhindern von Austrocknung, das Speichern von Fett, das Ausscheiden von Wasser und Salzen, die Regulierung der Körpertemperatur sowie die Aufnahme von Sinnenreizen.

Dermatosen sind zunächst daran zu erkennen, das krankhaft veränderte Haut anders aussieht als gesunde. Zu unterscheiden gilt, ob diese Erkrankung durch äußere oder innere Einflüsse entstanden ist. Hautkrankheiten, die auf äußere Einflüsse zurückzuführen sind, können durch Bakterien, Viren(z.B. Herpes oder Gürtelrose), Pilze, Parasiten(z.B. Krätze), aber auch Strahlungen(z.B. Sonnenbrand), durch Allergien gegen Lebensmittel, Arzneimittel oder Stoffe wie Nickel oder mechanische und thermische Einwirkungen wie Verletzungen, Verätzungen oder Verbrennungen ausgelöst werden. Dermatosen, die auf innere Einflüsse zurückgehen, entstehen durch Störungen der inneren Sekrete (z.B. Akne), durch erbliche Verlangungen(z.B. Schuppenflechte), durch Störungen der Nerven und Gefäße, durch Fehl- oder Neubildungen (z.B. Krampfadern) oder durch Geschwülste. Bei Erkrankungen wie beispielsweise einem Bläschenausschlag sind die Ursachen unbekannt.

Sichtbar werden Dermatosen durch sog. Effloreszenzen. Hierbei werden Primäreffloreszenzen wie Flecken oder Knötchen und Sekundäreffloreszenzen wie Risse oder Hautschuppen unterschieden. Einige dieser Symptome verursachen keine Beschwerden, andere hingegen führen zu Juckreiz, Brennen, Nässen oder Schmerzen.

Die Behandlung der Hauterkrankung begründet sich in der Art, Ursache und Schwere der Erkrankung. Leichtere Veränderungen der Haut können mit Salben und Cremes behandelt werden, die gezielt auf die betroffene Stelle aufgetragen werden und entzündungshemmend oder desinfizierend wirken. Bei schwereren Erkrankungen wird die Therapie durch die Gabe von Arzneimitteln unterstützt.

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