Moorbad

Datum: 22. Februar 2018 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Ein Moorbad ist ein Voll- oder Teilbad, ein Elixier, das aus Badetorf besteht, der in Mooren abgebaut wird. Moorbäder werden inzwischen in zahlreichen Kurorten offeriert, lassen sich aber auch bequem und komfortabel in den eigenen vier Wänden durchführen. Frisch angesetzter Badetorf hat allerdings eine optimale Heilwirkung und ist reichhaltiger an Vitalstoffen als ein Bad aus der Drogerie-Packung.


Das Moorbad existiert auch als zusätzliche Kennzeichnung für Kurorte, die Moorbäder im Wellness-Programm haben. Die gesundheitsfördernden Bestandteile des Torfs sind bisher nur partiell aufgedeckt worden, aber die medizinischen Fachkreise sind sich darüber einig, dass Moorbäder- und Packages spezielle Symptome bessern oder sogar vollständig ausheilen können.

Badetorf ist der perfekte Wärmespeicher, der sich seinen Thermo-Effekt lange zu nutze macht. Man setzt Moorbäder als Überwärmungsbäder ein, die eine Temperatur bis 46 Grad Celsius haben. Etwa 20 Minuten Aufenthaltsdauer sind die Norm, um ein künstliches Fieber herzustellen, das den Körper reinigt. Die Verwendung von Moor oder Badetorf ist ein Element der Balneotherapie. Bereits Paracelsus hat Moor als Heilmittel bei diversen Krankheitsbildern angeraten.

Soldaten Napoleons plädierten später für die Errichtung der ersten deutschen Moorbäder, die diese in ihrer Laszivität in Ägypten kennen- und schätzen gelernt hatten. Im 19. Jahrhundert sprossen Moorbäder wie Pilze aus dem Boden, allen voran in europäischen Kurorten und auch in tschechischen Wellness-Paradiesen mit Seele wie Marienbad, Franzensbad und Karlsbad.

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