Typgerecht erröten: Rouge-Tipps von den Profis

Datum: 22. Februar 2018 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Egal ob pudrig, cremig oder flüssig: Rouge ist das Multitalent schlechthin unter den Make-up-Produkten. Es modelliert, kaschiert und verleiht dem Gesicht ein jugendliches Strahlen.


Doch nicht immer gelingt die rosige Akzentuierung des Gesichtes auf Anhieb, denn schon bei der Wahl des richtigen Produktes kann einiges danebengehen. Immerhin gibt es eine Vielzahl von Rouge-Variationen in allen erdenklichen Nuancen.

Ganz wichtig: Der Farbton sollte stets zum eigenen Farbtyp passen. Kühle Töne wie Pink- und Rosétöne verleihen einem blassen Teint Frische, während sich dunkle Bronzetöne auf gelbstichiger Haut besonders gut machen. Bei der Wahl der Textur sollte sich Frau neben ihrem Hauttyp vor allem von ihrer Geschicklichkeit leiten lassen.

Flüssige Rouge-Produkte

haften besonders lang, wirken sehr natürlich und eignen sich besonders für normale oder fettige Haut. Der Nachteil: Es bedarf einer geschulten, ruhigen Hand, um die Wangen perfekt in Szene zu setzen. Einmal aufgetragen, lässt es sich das flüssige Rouge schwer wieder entfernen. Daher immer sparsam mit den Fingerspitzen verteilen und die Konturen sanft auslaufen lassen.

Cremiges Rouge lässt trockene und reife Haut seidig schimmern. Es wird vor dem Abpudern mit den Fingern auf die höchste Stelle der Wangen getupft und anschließend verwischt. Dabei stets mit weniger Farbe beginnen. Soll es einmal etwas eindrucksvoller sein, einfach die Wangen noch einmal mit mehr Farbe übertupfen. Vorsicht ist bei fettiger Haut geboten: Hier kann die reichhaltige Textur leicht fleckig aussehen.

Puder-Rouge ist der Klassiker unter den Rouge-Produkten. Es eignet sich besonders gut zum Modellieren und Mattieren und lässt sich exakt dosieren. Bevor der Pinsel geschwungen wird, unbedingt die Wangen abpudern, sonst gibt es unschöne Flecken. Dann das Puder mit dem Pinsel abnehmen, über dem Handrücken abklopfen und in kreisenden Bewegungen auftragen.

Die Frage des richtigen Auftragens ist auch eine Frage der Gesichtsform.

Ovales Gesicht: Ist das Gesicht oval, wird das Rouge bis auf Höhe der Iris auf die äußeren Wangenknochen gegeben.

Rundes Gesicht: Ein rundes Gesicht wirkt mit raffinierten Schattierungen schmaler. Dazu am oberen Ende des Wangenknochens beginnen und den Pinsel in Richtung der Nasenspitze gerade nach unten ziehen. Den Pinsel anschließend bis auf Höhe der Iris in Richtung Mund führen und dann zu den Ohrläppchen ziehen.

Schmales Gesicht: Schmale Gesichter vertragen rote Apfelbäckchen, die auf Höhe der Nasenspitze beginnend waagerecht auf die Wangen aufgemalt werden.

Eckiges Gesicht: Ist das Gesicht eher viereckig, sollte die obere Gesichtspartie durch etwas Bronzepuder über den Wangenknochen akzentuiert werden, um die Blicke vom markanten unteren Teil abzulenken.

Sie wissen nicht, wo Sie das Rouge genau platzieren sollen? Sie machen garantiert nichts falsch, wenn Sie in den Spiegel lächeln. Am höchsten Punkt der hervorgehobenen Wangen tragen Sie dann die Farbe auf.

Zuviel aufgetragene Farbe lässt sich mit etwas Puder kaschieren.

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