Gesichts-Sonnencreme Test 2018

Die besten Sonnencremes fürs Gesicht im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Sonnencreme fürs Gesicht kombiniert Sonnenschutz mit weiteren pflegenden Eigenschaften.
  • Gute Sonnencreme fürs Gesicht darf nicht fetten, da die Haut sonst glänzt.
  • Je nach Hauttyp und gewünschten Sonnenschutzfilter stehen Produkte zur Verfügung.

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Wer viel draußen unterwegs ist, der sollte seine Haut vor Sonnenstrahlung schützen. Vor allem unsere zarte Gesichtshaut ist den Strahlen der Sonnen oft und viel ausgesetzt. Nicht nur im Sommer sollte Sonnenschutz fürs Gesicht selbstverständlich sein. Weil die Haut im Gesicht so empfindlich ist, müssen Pflegeprodukte der Kategorie Sonnencreme fürs Gesicht weitaus mehr können, als nur vor Sonne zu schützen. Welche Inhaltsstoffe hat Sonnencreme fürs Gesicht? Welche Substanzen dürfen auf keinen Fall in einem Produkt enthalten sein? Muss Sonnencreme wasserfest sein? Gibt es Tagescreme mit Sonnenschutz? Und wie schützt man Kinderhaut vor Sonnenstrahlen?

1. Was Sonnencreme fürs Gesicht leisten kann

Gesichtshaut ist besonders empfindlich, hier zeigt sich unser Hauttyp am deutlichsten. Ob normale, fettige oder unreine Haut, Sonnencreme fürs Gesicht muss sich unserem Hautbild anpassen, dieses mit pflegenden Eigenschaften bestenfalls unterstützen. Obwohl wir die Gefahr der Sonne kennen, stäuben sich die meisten gegen Sonnenschutzmittel im Gesicht. Warum? Herkömmliche Sonnenschutzcreme ist sehr fettig und hinterlässt nicht selten einen fettigen Film auf der Haut. Und niemand möchte den ganzen Tag mit einem glänzenden Gesicht herumlaufen. Zudem vertragen sich Make-up und Körpersonnencreme nur schlecht. Spezielle Sonnencremes fürs Gesicht zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht fettend sind.

  • Sonnencreme fürs Gesicht verfügt über hohen LSF
  • die Produkte haben zusätzliche Pflegeeigenschaften
  • spezielle Gesichtsprodukte vertragen sich mit Make-up
  • sowohl mineralische als auch chemische Sonnenfilter bergen Risiken
  • in manchen Produkten lauern Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe

Hinweis: Gesichtssonnencremes sollten frei von Parfum sein, da Duftstoffe Allergien auslösen können.

Sonnenmilch fürs Gesicht spendet der Haut durch wertvolle Inhaltsstoffe Feuchtigkeit, um den Wasserverlust durch die Sonne in der Haut auszugleichen.
Bei empfindlicher Haut raten wir Ihnen zu mineralischen Filtern wie Titandioxid oder Zinkoxid. Die Produkte sollten keine Parabene enthalten und auch auf Duftstoffe verzichten. Inhaltsstoffe wie Vitamin E, Thermalwasser oder Dexpanthenol beruhigen empfindliche Haut im Gesicht.
Sonnenschutzmittel für fettige Haut und Mischhaut muss besonders leicht und fettfrei sein. Mattierende Wirkstoffe in den Produkten bewirken, dass Ihr Gesicht nach dem Auftragen nicht glänzt. Sonnenmilch ist weniger geeignet.
Sonnencreme für reife Haut werden oftmals Vitamin E und das Provitamin B5 zugesetzt, um auf diesem Weg der Hautalterung vorzubeugen.
Trockene Haut freut sich auch beim Sonnenschutz über eine reichhaltige Creme. Diese darf mit pflegenden Inhaltsstoffen wie Sanddorn oder Olivenöl angereichert sein.
Bei unreiner Haut kann getönte Sonnencreme das Hautbild optisch verbessern.

Tipp: Bei trockener Gesichtshaut greifen Sie am besten zu einer Creme, bei fettiger Haut ist fettfreies Fluid zu empfehlen.

1.1. Arten von Sonnenschutzmittel fürs Gesicht

Das Wichtigste bei einem Sonnenschutzmittel ist der Lichtschutzfaktor (LSF), schließlich geht es vor allem darum, sich vor der schädlichen UVB-Strahlung zu schützen. Sonnencreme fürs Gesicht sollte mindestens den LSF 30 enthalten. Eine Creme mit LSF 30 hält bereits 97 Prozent der Sonnenstrahlen ab.

Produktart Details
Creme als Sonnenschutz
  • reichhaltige Pflege für normale und trockene Haut
  • einfach aufzutragen
  • hoher Sonnenschutz möglich
Fluid gegen die Sonne
  • besonders fettarm und daher für fettige, unreine Haut geeignet
  • einfach aufzutragen
  • hoher Sonnenschutz möglich
BB-Cream als Sonnenschutz
  • getönte Tagescreme mit leichtem Sonnenschutz
  • zaubert einen sonnengeküssten Teint
  • in verschiedenen Hauttönen erhältlich

1.2. Wie Sonnenschutzmittel arbeiten – Mineralische und chemische Filter

Viele getönte Tagescremes haben einen Lichtschutzfaktor.

Generell unterscheidet man bei Cremes zum Sonnenschutz zwischen mineralischen und chemischen Sonnenschutzfiltern. Mineralische Sonnencreme enthält Weißteilchen, die die Haut nach dem Eincremen minimal heller erscheinen lässt. Der Vorteil mineralischer Sonnencreme besteht darin, dass Produkte dieser Art sofort nach dem Auftragen schützen. Die Weißteilchen reflektieren die Sonnenstrahlen und wehren sie auf diese Weise ab. Sie ist kaum allergen und deshalb auch für Sie geeignet, wenn Sie zu Allergien neigen sollten. Mineralische Sonnencremes haften sehr gut an der Haut und schützen damit besonders effektiv.

Achtung: Hinterließen die Weißteilchen der mineralischen Schutzfilter einst einen weißen Film auf der Haut der Anwender, so liegt die Teilchengröße der Weißteilchen mittlerweile im Nanobereich. Zwar werden Sie nach dem Eincremen nicht mehr weiß, Nanopartikel können jedoch auf die Gesundheit wirken.

Sonnenschutzmittel mit chemischen Filtern dringen in die äußere Schicht der Oberhaut ein und schützen auf diese Weise vor UVA- und UVB-Strahlung. Diese Produkte entfalten nach etwa 20 bis 30 Minuten ihre volle Wirkung. Einige der verwendeten chemischen Filter stehen im Verdacht, hormonell zu wirken oder Allergien auszulösen.

Hinweis: Chemische Sonnenschutzfilter zersetzen sich nach 3 bis 6 Monaten, weshalb Produkte rasch aufgebraucht oder regelmäßig ausgetauscht werden müssen.

2. Wie sieht Ihr individuelles Sonnenkonto aus?

Wie lange Sie die Sonne schutzlos genießen können, hängt von Ihrem Hauttyp ab.

Welchen Hauttyp haben Sie? Das ist wichtig, um die Eigenschutzzeit Ihrer Haut zu definieren. Als Eigenschutzzeit bezeichnet man jene Zeit, während derer Sie sich ohne zusätzlichen Schutz in der Sonne aufhalten können, ohne dass ein Sonnenbrand droht. Besonders helle Haut hat eine Eigenschutzzeit von gerade einmal 10 Minuten. Helle, aber dennoch sonnenempfindliche Haut verträgt etwa 20 Minuten ohne zusätzlichen Schutz. Normal Bräunende können eine halbe Stunde in der Sonne bleiben. Menschen mit südländischer, dunkler Haut können sogar bis zu 40 Minuten schutzlos die Sonne genießen.

Achtung: Babys und Kleinkinder haben grundsätzlich eine Eigenschutzzeit von nur 10 Minuten.

Gut zu wissen

Kein Sonnenschutzmittel kann zu 100 Prozent vor Sonnenstrahlen schützen. Es ist ein Irrglaube, dass ein hoher Lichtschutzfaktor besonders lange vor einen Sonnenbrand schützt. Der LSF gibt an, wie stark die schädliche Strahlung der Sonne durch die Creme absorbiert wird. Sie sollten regelmäßig nachcremen.

Die beste Sonnencreme fürs Gesicht finden Sie, wenn Sie sich an Ihrem Hauttyp sowie der Zeit orientieren, die Sie in der Sonne verbringen möchten. Der Lichtschutzfaktor zeigt an, wie viel mehr Zeit Sie– basierend auf Ihrer Eigenschutzzeit – in der Sonne verbringen können. Wenn Sie bspw. eine besonders helle Haut haben, dann sollten Sie ungeschützt nur 10 Minuten Sonne tanken. Wählen Sie eine Sonnencreme mit LSF 30 für das Gesicht, so können Sie dreißig Mal länger in der Sonne bleiben, ohne einen Sonnenbrand befürchten zu müssen, also 300 Minuten.

3. Häufige Fragen zu Sonnencreme fürs Gesicht

3.1. Was muss ich beim Auftragen von Sonnencreme im Gesicht beachten?

Viele Menschen haben beim Auftragen von Sonnencreme im Gesicht das Problem, dass dabei die Augen brennen, wenn das Sonnenschutzmittel mit ihnen in Kontakt kommt. Deshalb sollten Sie Sonnenspray nie direkt aufs Gesicht geben, sondern auf die Handfläche und anschließend im Gesicht verteilen.
Besonders die sogenannten „Sonnenterrassen“ im Gesicht sollten Sie verstärkt schützen: Nase, Lippen und Ohren liegen erhöht im Relief des Gesichts und sind für Sonnenbrand sehr anfällig. Auch die Ohrläppchen sollten Sie beim Eincremen nicht vergessen. Massieren Sie die Sonnencreme gleichmäßig in die Haut ein, lassen Sie die Augenpartien dabei jedoch außer Acht. Bevor es in die Sonne geht oder Sie Make-up verwenden, sollten Sie die Sonnencreme im Gesicht einwirken lassen.

3.2. Welche Sonnencreme ist für Baby- und Kindergesichter geeignet?

Kinderhaut fordert einen besonders hohen Schutz.

Die Haut von Babys und Kindern ist besonders empfindlich und bedarf deshalb eines wirkungsvollen Schutzmittels gegen Sonnenstrahlen. Sonnencreme für Babys und Kinder sollte über einen möglichst hohen Sonnenschutz verfügen, außerdem wasserfest sein. Mit Lichtschutzfaktor 50+ sind Kinder in der Sonne bestens geschützt. Berücksichtigt das Sonnenschutzmittel die Bedürfnisse der sehr jungen Haut, so kommt es ohne Duft-, Farb- oder Konservierungsstoffe aus.

3.3. Wie schneiden Sonnencremes fürs Gesicht im Test ab?

Weder Stiftung Warentest noch Ökotest haben Tests mit Sonnencreme fürs Gesicht durchgeführt. Lediglich Vergleiche mit Sonnencreme für den Körper wurden bisher veranlasst. Die erste Erkenntnis dabei: Der Preis ist kein Indikator für sichere Sonnenschutzprodukte. Es gibt günstige Sonnencremes, die weniger als 1 Euro auf 100 ml kosten und ein gutes Vergleichsergebnis eingefahren haben. Andererseits nahmen teure Markenprodukte am Test für Sonnencreme teil, die trotz 36 Euro für 100 ml nicht überzeugen konnten.

Hinweis: Die für Sie beste Sonnencreme fürs Gesicht ist jene, die zu Ihrem Hauttyp passt.

In Anlehnung an die Vergleichsergebnisse für Körpersonnenlotionen sollte der Vergleichssieger bei Sonnencreme fürs Gesicht aus dem Bereich der Naturkosmetik kommen. Denn meist kommen nur Produkte aus diesem Bereich ohne bedenkliche UV-Filter aus.
Wenn Sie Sonnencreme fürs Gesicht kaufen, sollte diese ohne Konservierungsstoffe wie Parabene auskommen. Diese stehen nach diversen Tests in Verdacht, das Hormonsystem zu beeinflussen. Verschiedene Sonnencreme-Tests 2018 zeigen, dass Sie auch auf Duftstoffe wie Lyral oder Moschus verzichten sollten. Diese können Allergien auslösen oder verstärken. Beliebte Hersteller im Bereich Sonnenschutzmittel sind:

  • Ladival
  • Avene
  • Nivea
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