Besenreiser: Weg mit den lästigen Äderchen

Datum: 22. Februar 2018 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Manche Frauen bekommen sie bereits in der Pubertät, andere bei der ersten Schwangerschaft oder nach dem Absetzen der Pille: Blau und dunkelrot leu- chtende Adergeflechte an den Oberschenkeln, Kniekehlen und Waden – kurz: Besenreiser. Auch das Gesicht kann von roten Linien gezeichnet sein. Diese durchschimmernden Äderchen werden allerdings Couperose genannt und durch kleinere Blutstaus im Gefäßnetz der Haut verursacht.

Fast jede Frau bekommt im Laufe der Zeit Besenreiser

Wer seine ersten Besenreiser an den Beinen entdeckt, befindet sich in guter Gesellschaft: Fast alle Frauen haben mit diesen ungefährlichen Schönheits- makeln zu kämpfen – die einen früher und stärker, die anderen später und weniger.

Besenreiser können zum Teil verhindert werden

Doch niemand ist den durch Hormonschwankungen hervorgerufenen Ader- netzen hilflos ausgeliefert. Die beste Vorbeugung gegen Besenreiser besteht in ausreichend Bewegung und dem Vermeiden von zu viel Sonneneinstrah- lung, übermäßig heißen Bädern, Sitzen mit übereinander geschlagenen Beinen und langem Stehen.

Kosmetik gegen Besenreiser

Wenn die Besenreiser jedoch schon in Massen auftreten, können zunächst kosmetische Waffen zum Einsatz kommen. Selbstbräuner decken die Makel relativ gut ab, wobei Sie Wert auf Produkte legen sollten, deren Braunton nicht zu sehr ins Gelbliche abrutscht und die sich fleckenlos verteilen lassen.

Alternativ gibt es pudrige Abdecksprays für die Beine, welche die Haut wie eine hauchdünne, kaschierende Strumpfhose mit einem feinen Make-up-Film überziehen. Am Strand oder im Schwimmbad ist ihre Haltbarkeit natürlich begrenzt – sobald die Beine nass werden, verläuft das Camouflage-Spray oder bildet bräunliche Schlieren.

Mit dem Laser werden Besenreiser verödet

Wer sich dauerhaft von seinen Besenreisern trennen möchte, kann zwischen verschiedenen chirurgischen Behandlungsmethoden wählen. Am gängigsten sind Lichtblitzbehandlungen und Verödungen. Bei der Lichtblitzbehandlung, auch Photoderm genannt, werden die Äderchen verschweißt.

Die Haut reagiert auf die Lichtblitze mit einem leichten Brennen, Rötungen und Schwellungen. Sicherer und zuverlässiger ist die Verödungsmethode, die aber nur von erfahrenen Ärzten ausgeführt werden sollte. Geht bei der Behandlung etwas schief, kann sich nämlich sofort ein neuer Aderstrauß entwickeln.

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