Biosynthese

Datum: 22. Februar 2018 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Hinter der Bezeichnung Biosynthese verbergen sich mehrere Sachverhalte, welche die sogenannte Bioverfahrenstechnik, Kosmetik und Pharmakologie sowie die Biochemie betreffen.
Eine Synthese ist immer eine Zusammensetzung, Zusammenfügung vieler Stoffe zu einer bestimmten höherwertigen Substanz. Innerhalb biosynthetischer Prozesse laufen im menschlichen Organismus unterschiedliche Stoffwechselvorgänge ab, welche zur Energiebereitstellung und zur Funktionstüchtigkeit aller Organsysteme benötigt werden. Ohne eine Biosynthese könnten lebende Zellen nicht existieren.

Die Biosynthese bezieht sowohl auf den menschlichen als auch auf den tierischen und pflanzlichen Organismus. Eine wichtige Form der Biosynthese, die nicht nur die normalen Abläufe gewährleistet, ist die Synthese der Aminosäuren. Dies sind die kleinsten Bausteine der Eiweiße, welche die Grundlage für die Lebensfähigkeit und den Aufbau von Zellen, Zellverbänden, Geweben, Organstrukturen und Organsystemen darstellen. Die Biosynthese der Aminosäuren als grundlegende Bausteine allen Lebens ist eng verknüpft mit anderen biosynthetischen Vorgängen. Zu diesen gehören die Glykolyse, die Spaltung von Fetten, die Prozesse der Genetik und der sogenannte Citratzyklus. Diese Abläufe sind notwendig, um Zellen mit Energie zu versorgen, die aus der aufgenommenen Nahrung stammt und um die Fortpflanzug zu gewährleisten.

Eine weitere Bedeutung hat die Biosynthese im Zusammenhang mit einer somatischen Behandlung. Diese beschäftigt sich damit, welche Vorgänge im Leben eines Menschen mit dem Auftreten von psychosomatischen Krankheitsbildern zusammenhängen. Die Vermeidung von Erkrankungen durch eine gezielte Vorbeugung ist ebenfalls im Sinne der medizinischen Wellness. Auf Grund von Erfahrungswerten und wissenschaftlichen Forschungen hat sich ergeben, dass verschiedene Denkstrukturen und psychische Verhaltensweise, die durch das Gehirn gesteuert werden, durch Einflüsse aus der Umwelt hervorgerufen und beeinflusst werden können.

Aus diesem Wissen heraus werden beispielsweise natürliche Substanzen und Wirkstoffe bereit gestellt, die eine stimulierende Wirkung sowohl auf die Physis als auch auf die Psyche eines Menschen ausüben. Einige dieser Substanzen wirken beruhigend, andere wirken anregend. Sogenannte Duftstoffe und ätherische Öle sind in der Lage, durch deren chemische Zusammensetzung diese Effekte zu erbringen. Deshalb stellen diese die Basis für viele verschiedenartige Therapie- und Wellnessanwendungen im Rahmen der medizinischen Wellness dar und erlangen immer mehr Bedeutung.

Im Zusammenhang mit der Biosynthese können gleichsam in der physiotherapeutischen Behandlung diese Duftsubstanzen und die ätherischen Öle gezielt eingesetzt werden, um Gehirnblockaden zu überwinden, welche zu abnormen psychischen Störungen führen. Die wissenschaftlich fundierte Methode der Biosynthese wird vorrangig in der Verhaltenstherapie genutzt.

Die biosynthetischen Vorgänge in der Natur und deren Zwischen- oder Endprodukte werden in der modernen Schönheitsmedizin und der Dermatologie genutzt, um Hauterkrankungen und ungewollte, störende Hautveränderungen zu beseitigen. Diese Substanzen, die innerhalb der Biosynthese entstehen, besitze eine hervorragende Wirkung, um eine vorzeitige Alterung der Haut, Hautirritationen wie Aknepusteln und Störungen durch Pigmentstörungen zu behandeln. Diese Wirkstoffe werden zudem bei der Therapie von Orangenhaut verwendet.

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