Hamam

Datum: 22. Februar 2018 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Mit Hamam meint man im Allgemeinen das traditionelle türkische Schwitzbad mit orientalischem Flair. Das aus Marmor gezimmerte Hamam ist viel mehr als eine Sauna, die von den Lasten des Alltags entschlackt. Ein Besuch des Hamam gleicht einer Zeremonie. Vor dem etwa 2- 3 stündigen Genuss des Hamam steht die fachmännische Einweisung. Kerzenlicht säumt den Weg zu den einzelnen Wellness-Oasen.


Das Hamam besteht aus vielen einzelnen Wellnessthemen, die sich zu einem Mosaik zusammensetzen. Das Göbbek, ein beheiztes Podest, ist der grundlegende Bestandteil, den der Besucher mit einem Lendenschurz, dem Pestemal betritt. Von da aus begibt man sich in den Maslakh, die Ruheinsel des Hamam. Danach flaniert man zum auf 30 bis 40 Grad erwärmten Sogukluk, wo den Gast eine Wohlbehagen spendende Bürstenmassage vonseiten des Hamak-Meisters Tellak erwartet.

Der nächste Relax-Stop ist das Dampfbad Halvet, verfeinert mit einem Nebel aus betörenden ätherischen Duftölen, das sich wie ein sinnliches Streicheln von Körper und Seele bei einer kuscheligen Temperatur von ca. 45 Grad Celsius anfühlt. Das Abreiben des Körpers mit dem Ziegenlederhandschuh und das sporadische Übergießen des Körpers mit kaltem oder warmem Wasser je nach Gusto aus einer Schale gehören ebenfalls zum Programm.

Zwischen den einzelnen Gängen werden kleine Köstlichkeiten in Form von Fruchtsäften, Tee und Obst gereicht. Zum Schluss gelangt man in das Herzstück des Hamam, in dem der Hamam-Meister den Besucher den wohligen Schauern einer Seifenmassage unterzieht, die neben einer porentiefen Reinigung einen seidig-weiches Gefühl auf der Haut hinterlassen. Ein abschließender Kaltwasserguss puscht Stoffwechsel und Durchblutung.

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