Wir erläutern für Sie, wie Jasmin seine Wirkung auf der Haut entfaltet

Datum: 03. Januar 2009 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

1. Herkunft und Gewinnung von Jasminöl

Jasmin Öl

Jasmin Öl gehört zu den teuersten Ätherischen Ölen

Jasmin ist eine Pflanze der Familie der Ölbaumgewächse. Man kennt sie heutzutage aufgrund ihres charakteristischen Geruchs und ihrer heilenden Eigenschaften vor allem als Grundsubstanz vieler ätherischer Öle und im Bereich der Aromatherapien. Auch als Duftrichtung im Bereich der Parfums ist Jasmin allgemein bekannt und sehr gefragt. Der botanische Fachbegriff der Pflanze Jasmin lautet “Jasminum officinale”.
Jasmin ist die einzige heimische Art der Gattung in Südeuropa. Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem Raum Vorderasien, zu dem beispielsweise Persien oder der Iran zu zählen sind.

Um für den Menschen nutzbar zu werden, werden die Blüten der Jasminpflanze unter Zugabe von Fett oder Öl entsprechend verarbeitet. Heutzutage ist Jasmin zu den teuersten ätherischen Ölen zu zählen. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass für ein Kilogramm reines Jasminöl etwa acht Millionen Blüten der Pflanze gewonnen werden müssen, was in etwa der Masse von einer Tonne entspricht.

2. Duftrichtung von Jasminöl

Die Duftrichtung von Jasmin kann als blumig-süß, sinnlich- und exotisch beschrieben werden. Auf viele Menschen hat es zudem eine aphrodisierende Wirkung.

3. Anwendungsarten von Jasminöl

Man sagt Jasmin nach, dass es eine krampflösende Wirkung hat, die Schmerzen jeglicher Art auf natürliche und schonende Weise lindern kann. Impotenz kann mit Jasmin ebenso abgeschwächt werden wie allgemeine Probleme mit der menschlichen Libido. Hierbei kann bereits der betörende und sinnliche Duft von Jasmin Abhilfe schaffen.

4. Harmonie/Kombination mit anderen Ätherischen Ölen

Jasminöl harmoniert vor allem mit Rosen, Zitrusölen, Kardamom und Zimt. Im Inneren einer Duftlampe kann Jasmin, zusammen mit Rosen- und Lienaloeholz-Duft seine aphrodisierende Wirkung voll und ganz entfalten und die Fantasie des Menschen auf sinnliche Art und Weise anregen und beflügeln.

5. Seelische Wirkung von Jasminöl

Man sagt Jasmin nach, dass es einen beruhigenden und ausgleichenden Effekt auf die menschliche Seele hat. Dies kommt beispielsweise bei einem heißen Bad mit Jasminextrakten zum Tragen. Auch die gezielte äußere Anwendung des Jasminöls kann muskuläre Verspannungen sowie seelische Blockaden lösen helfen. Teilnahmslosigkeit, allgemeine Lustlosigkeit sowie depressive Verstimmungen können nach einem Bad in ätherischem Jasminöl deutlich abgeschwächt werden.

6. Körperliche Wirkung und Anwendungsgebiete von Jasminöl

Als Massageöl für sinnliche Stunden reichen bereits zwei Tropfen des Jasmins auf einer Ölbasis von etwa 50 Millilitern. Ein ätherisches Öl auf der Basis von Jasmin kann Hauterkrankungen und Hautentzündungen heilen, das prämenstruelle Syndrom sowie Kopfschmerzen lindern. Auch menstruell bedingte Schmerzen lassen sich mit Jasmin abschwächen. Psychosomatisch bedingte Hautunreinheiten wie etwa Neurodermitis können erfolgreich mit Jasminöl behandelt werden.

Achtung bei der Verwendung von Jasmin: Vor der inneren Anwendung von Jasmin sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden. Natürlich darf hierbei auf keinen Fall die Ölbasis von Jasmin eingenommen werden.

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