Sandblattfeile

Datum: 22. Februar 2018 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Sandblattfeilen dienen dem Kürzen, Formen oder Glätten von Natur- oder Kunstnägeln. Durch Sandblattfeilen wird der Nagel geschont. Während der Nagel gefeilt wird, entsteht keine Reibungshitze wie bei Metallfeilen. Diese Hitze kann bei einem Nagel zu Feuchtigkeitsverlust führen und dadurch würde dieser Nagel rissig und kann splittern.


Die Kerne der Sandblattfeilen sind aus unterschiedlichen Materialien. Es gibt Feilen mit einem Holzkern, mit einem Kunststoffkern oder mit einem dicken Schaumstoffkern. Auf diesem Kern ist das eigentliche Sandblatt angebracht.

Das Sandblatt ist ein mit Leim bestrichenes Gewebe, das mit Sand bestreut wurde. Das Sandblatt der Feilen gibt es in unterschiedlichen Körnungen. Die Zahl der Körnungen orientiert sich an der Maßeinheit Mesh, heißt übersetzt Masche. Mesh ist eine Einheit der Maschenweite und bezeichnet die Anzahl der Maschen je Zoll.

Die Wahl der Körnung wird auf den jeweiligen Nageltyp abgestimmt. Je höher die Körnung der Sandblatteile ist, desto feiner ist diese. Eine Feile mit einer Körnung von 100 gilt demnach als grobe Feile. Eine Feile mit einer Körnung von 400 bezeichnet eine sehr feine Sandblattfeile.

Sandblattfeilen mit einer hohen Körnung finden besonders bei dünnen und weichen Naturnägeln Verwendung. Diese Feilen werden auch beim Glätten und Polieren der Nägel eingesetzt. Sandblattfeilen mit einer niedrigen Körnung werden bei kräfigen und stabilen Naturnägeln und auch bei Kunstnägeln eingesetzt.

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