Sonnenbrand

Datum: 22. Februar 2018 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Sonnenbrand wird durch kurzwellige Sonneneinstrahlung verursacht und äußert sich durch entzündliche Rötungen der Haut. Ultraviolette Strahlung dringt in die Haut und wirkt dort zellschädigend. Vermehrter Blutfluss soll die entstandenen Schäden beheben und führt zur charakteristischen Rötung. Im Falle zu starker und damit irreparabler Beschädigungen sterben die betroffenen Zellen ab. In der Regel regeneriert sich die Haut nach einigen Tagen durch das Abstoßen dieser abgestorbenen Zellen durch Abschälung der obersten Hautschicht. Im Extremfall kann ein Sonnenbrand allerdings die Form von Verbrennungen bis hin zur Blasenbildung annehmen. Sein Hautkrebs verursachendes Potenzial ist nachgewiesen, wobei das Krebsrisiko sich mit jedem erlittenen Sonnebrand erhöht.
Häufig tritt Sonnenbrand im Gesichts-, Schulter- und Oberkörperbereich auf, da diese Partien oft unzureichend geschützt sind. Die natürliche Toleranzzeit der Haut schwankt je nach Hauttyp zwischen täglich 10 und 30 Minuten Einstrahlungdauer. Zwar stellt sich die Haut im Normalfall durch die vermehrte Bildung des braunen Pigments Melanin in gewissen Grenzen auf das Maß der Sonneneinstrahlung ein, dennoch bleibt der ungeschützte Aufenthalt in der Sonne mit Risiken verbunden. Die Gefahr von Sonnenbränden ist auf dem Wasser besonders groß, da Wasser Strahlung zusätzlich reflektiert. Aus diesem Grund bietet selbst der Aufenthalt im Schatten keinen ausreichenden Schutz.

Leichte Sonnenbrände lassen sich mit kalten Umschlägen, Beinwell- und Aloe-Vera-Salben und After-Sun-Lotions behandeln. Bestimmten Hausmitteln wie etwa der Auftragung von Quark steht die Medizin wegen der Infektionsgefahr durch Bakterien skeptisch gegenüber. Akute Sonnebrände, die mitunter die Symptomatik von Verbrennungen dritten Grades nach sich ziehen, sollten generell ärztlich behandelt werden. Äußerlich angewendete Kortisonpräparate und einzunehmende entzündungshemmende Mittel können die Folgen solch mittlerer Verbrennungen zumindest abschwächen.

Einige Zeit vor dem Sonnenbad aufgetragene Lotionen mit hohen Sonnenschutzfaktoren sind in der Lage, die folgenlose Verweildauer in der Sonne zu verlängern. Allerdings sind besonders Kinder erhöhten Gefahren ausgesetzt und sollten grundsätzlich durch Kleidung und Kopfbedeckungen zusätzlich geschützt werden.

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