Wasser-Tretbecken

Datum: 22. Februar 2018 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Das Wassertretbecken gehört zu den Therapien nach Kneipp. Bei dieser Methode tritt man im wahrsten Sinne des Wortes auf der Stelle. Das Wasser für diese Bewegungsabläufe ist leitungskalt – Grundvoraussetzung ist jedoch, dass die Füße zu Beginn des Tretens warm sind.
Man sollte das Wassertretbecken im Storchengang durchlaufen – das angehobene Bein muss gänzlich aus dem Wasser gezogen werden sowie die Fußspitze etwas nach unten gebeugt. Nach etwa 30 Sekunden macht sich ein intensives Kältegefühl breit. Jetzt ist eine kleine Pause angesagt, bis die Füße wieder warm sind.

In vielen Heilbädern kann man analog zur Kneipp-Therapie in den Kurparks Wassertretbecken finden. Die Parks sind Bestandteil der Hydrotherapie. Wassertreten bringt Bewegung in die Beine und hält die Blutzirkulation bei Jung und Alt auf Trab. Aus geschwollenen Beinen wird wieder schlanke Anmut, und der Anwender fühlt sich vitalisiert. Wassertreten kann man aber auch in den eigenen Gefilden und Nasszellen. Oder in erfrischenden, gebirgskühlen Seen oder an flachen Flussufern.

Während des Wassertretens wird der Kreislauf mobilisiert und die Blutzirkulation vorangetrieben. Aufgrund des Kältereizes ziehen sich die Blutgefäße zusammen. Der Besuch des Wassertretbeckens ist auch das perfekte Betthupferl, da es die Schlafbereitschaft fördert. Auch bei Migräne ist das Wassertreten ratsam- und so ganz nebenbei wird das Immunsystem gestärkt. Durch die Muskelbewegungen wird die venöse Blutzufuhr optimiert, so dass Krampfadern vorgebeugt wird.

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