AHA-Säure als Jungbrunnen für die Haut

Datum: 22. Februar 2018 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Grau, fahl und trist: So mancher Teint erinnert doch schon sehr an das unstetige Wetter da draußen. Wie schön wäre es da, mit einfachen, kleinen Mitteln wieder Leben ins Gesicht zu bringen. Mit AHA-Säure kein Problem: Das feuchtigkeitsbindende Fruchtsäurepeeling schafft es – ganz ohne grobe Schleifpartikel – die Haut wieder zum Strahlen zu bringen, Poren zu verfeinern und gleichzeitig auch noch gegen vorzeitige Hautalterung anzugehen. Klingt fast zu gut um wahr zu sein? Finden wir auch. Daher haben wir die beliebte Säure einmal genauer unter die Lupe genommen.

Was ist AHA-Säure?

AHA-was? Nein, damit ist nicht die norwegische Pop-Band a-ha gemeint. Vielmehr ist hier die Rede von dem Star unter den Fruchtsäuren, der besonders bei Anti-Aging-Begeisterten beliebt ist: Die Alpha-Hydroxysäure. Die bekannteste und vermeintlich effektivste AHA-Säure ist die Glykolsäure (auch: Glycolsäure). Diese kann aufgrund ihrer kleinen Molekülgröße besonders gut in die – vor allem tieferen – Hautschichten eindringen und ihre Wirkung entfalten. Folgende Wunder werden der Glykolsäure zugeschrieben:

  • befreit von toten Hautzellen
  • kurbelt die Zellerneuerung an
  • reduziert Sonnenschäden
  • löst Verhornungen
  • hilft bei Aknenarben
  • verfeinert die Poren
  • bekämpft Alterserscheinungen

AHA-Exfoliants gibt es in Form von von Lotions, Creme oder auch als Pads.

Ist AHA-Säure das Richtige für mich?

Nicht für jeden Hauttypen eignet sich die fruchtige Säure. Besonders empfindliche Häute sollten hier mit Vorsicht rangehen oder besser zu Salicylsäure (BHA-Säure) greifen. Diese wirkt nur in der obersten Hautschicht und ist somit verträglicher für Sensibelchen. Grundsätzlich gilt: Die Peeling-Wirkung hängt immer von der Konzentration der Fruchtsäure ab. Für die Anwendung zu Hause empfiehlt sich eine Konzentration von 3 bis 10 %. Um Hautreizungen zu vermeiden, sollten sich empfindliche Hauttypen hier langsam herantasten und mit einer geringer dosierten AHA-Säure beginnen.

Entscheidend ist darüber hinaus der ph-Wert, der sich zwischen einem Wert von 3 und 4 befinden sollte. Achtung: Liegt dieser über 4 ist die Säure zu mild, unter 3 wirkt sie zu stark.

Anwendung von AHA-Säure:

Mit der Anwendung von AHA-Säure sollte vorsichtig begonnen werden. Dermatologen empfehlen, derartige Produkte zunächst nur jeden zweiten oder dritten Tag nach der Gesichtsreinigung zu verwenden. Erst nach einer mehrmonatigen Gewöhnung der Haut sollte die Anwendung in kürzeren Abständen erfolgen.

Da die Haut nach der Anwendung mit einem AHA-Säure-Produkt ca. 15 Minuten benötigt, um ihren ph-Wert wieder zu neutralisieren, empfiehlt es sich, die Fruchtsäure-Routine auf den Abend zu legen. Kurz nach dem Auftrag kann ein leichtes Kribbeln wahrgenommen werden, was aber nicht weiter schlimm ist. Wichtig auch hier: Der Haut Gehör verschaffen! Schuppt sich diese oder reagiert mit Reizungen, sollte die Anwendung erst einmal ausgesetzt werden.

Was muss sonst noch beachtet werden?

Da sich die Haut während einer regelmäßigen Behandlung mit AHA-Säure erneuert, wird sie lichtsensibel und sollte vor UV-Strahlung geschützt werden. Ein Lichtschutzfaktor mit mindestens (!) LSF 15 ist daher absolutes Pflichtprogramm.

Bei Akne und zu Unreinheiten neigender Haut kann es anfangs zu einer Erstverschlimmerung kommen. Auch hier gilt: Rom wurde nicht an einem Tag erbaut! Gebt der Haut ein wenig Zeit, sich an die Säure zu gewöhnen. Erfolge werden sich meist nach einigen Wochen zeigen.

Na dann kann das Peelen ja losgehen!

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