Erdwallsauna

Datum: 22. Februar 2018 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Die Erdwallsauna ist eine rustikale, unterirdische Sauna. Die Temperatur beträgt zwischen 90 und 100 Grad Celsius, die Luftfeuchtigkeit nur etwa 10 Prozent. In dem höhlenartigen Schwitzbad fühlt man sich wie Häschen in der Grube. Die Erdwallsauna ist eine der ursprünglichen Saunaformen und gemütlich wie ein Kaminfeuer bei prasselndem Regen.


Trotz geringer Luftfeuchtigkeit ist sie auch für sensible Menschen sehr gut verträglich. Mit Vorsicht sollten jedoch Sauna-Anfänger die Erdwallsauna genießen. Die Erdwallsauna verzichtet auf Aufgüsse und beschert dafür Kuschelatmosphäre. Die empfohlene Aufenthaltsdauer in der tiefergelegten Sauna beträgt 10 bis 15 Minuten.

Sie ist für fortgeschrittene, hartgesottene Saunagänger geeignet, die regelmäßig ihren Körper ins Schwitzen bringen. Der Kreislauf wird gefordert und stark angeregt. Die Höhlenatmosphäre ist ein besonderes Erlebnis, das es nur in ausgesuchten Wellness-Hotels oder luxuriösen Freizeit Etablissements gibt. Statt bei einer Hüttengaudi ordentlich Gas zu geben, kann man in der Schwitzhütte in Gesellschaft ausgiebig relaxen und sich am Neandertalercharakter erfreuen – Vandalismus und Keulenschläge ausgeschlossen.

Auch mit lauernden Outdoor-Gefahren ist nicht zu rechnen in dem abgeschotteten Bereich. Die Erdwallsauna ist für Besucher gedacht, die es gern urig und romantisch haben. Nur den Sternenhimmel muss man noch selbst erobern. In der Erdwallsauna kann man einfach abschalten vom rüden Geschehen da draußen und sich wie die ersten Menschen fühlen, die Sparta gesehen haben.

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