Haut

Datum: 22. Februar 2018 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Die Haut ist mit etwa 2 m² Fläche das größte Organ des Menschen. Sie erfüllt viele Funktionen beim Erfassen von Sinneswahrnehmungen und als Schutzwall gegen äußere Einflüsse. Jeder Quadratzentimeter der Haut enthält unzählige Sinneszellen, Schweißdrüsen, Nervenbahnen und Blutgefäße. Die Haut spielt eine wichtige Rolle bei der Temperaturregelung im Körper, durch die Schweissdrüsen wird bei Hitze Flüssigkeit abgesondert, um die Körpertemperatur zu senken. Die “Gänsehaut” die der Mensch bekommt, wenn ihm kalt wird, ist der Versuch des Körpers durch das Aufplustern des (beim Menschen nicht mehr vorhandenen) Fells die Wärme zu erhalten.


Die Haut ist aber nicht nur ein funktionales Körperorgan, als das größte Sinnesorgan übernimmt die Haut auch eine wichtige Rolle in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Der Aufbau der Haut besteht aus drei Schichten, der Epidermis (Oberhaut), der Dermis (Lederhaut) und der Subcutis (Unterhaut). Jede dieser Schichten erfüllt spezielle Aufgaben.

Die Epidermis als oberste Hautschicht ist die direkte Verbindung des Menschen zur Außenwelt. Sie besteht aus mehreren Schichten, die sich schuppenförmig übereinander lappen. In der Basalschicht, der untersten Schicht der Oberhaut werden kontinuierlich neue Hautzellen gebildet, die darüber liegenden Zellen werden weiter nach oben geschoben. Sie trocknen aus, verhornen und bilden so die äußerste Hautschicht bis sie abgestoßen werden. Auf diese Weise erneuert sich die Haut alle vier Wochen komplett. Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich dieser Prozess.

Die Dermis besteht überwiegend aus Bindegewebe und dient der Verankerung und Versorgung der Epidermis. Hier befinden sich auch die Schweiß- und Talgdrüsen und die Haarwurzeln.

Die Subcutis enthält Blutgefäße und Nervenbahnen deren Ausläufer alle Hautschichten durchsetzen und Sinneseindrücke wie Wärme, Kälte, Druck und das Tastgefühl an das Gehirn weiterleiten. Durch ihre Fetteinlagerungen schützt die Unterhaut die inneren Organe und Knochen vor äußeren Einflüssen und Verletzungen.

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