Reisen mit der Nase: Einladung zur Insel-Duft-Rundfahrt

Datum: 22. Februar 2018 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Nach der italienischen Duftreise steht uns diesmal der Sinn, Inseln geruchlich zu erkunden. Aber schauen Sie sich gut an, mit wem Sie auf die Insel-(Duft-)Reise gehen.

Wer mit einem Egoiste (Chanel 1990) auf eine holzige und würzige Duftreise geht, die mit Koriander, Rosenholz und Mandarine den Kopf betört und das Herz mit türkischen Rosen, Zimt und Nelkenduft bezirzt, sollte wissen, dass die Basis aus Sandelholz, Ambra und vanilligen Anteilen besteht.


Ob Egoiste oder Tommy boy (Tommy Hilfiger 1995): Frau sollte beide bei jeder Duftreise immer ganz klar wissen lassen, dass sie es mit einer Belle de Soleil (Fragonard 2008) zu tun haben. Der Duft sonnenwarmer Haut umweht die Sonnenschönheit mit fruchtigen Zitrusnoten von Zitrone, Orange und Bergamotte und einem Hauch an Meeresbrise. Das Herz bilden Jasmin und die exotischen Frangipani-Blüten auf einer waldigen Basis von Vetiver, Benzoeharz, Moschus und Vanille. Das sollte Mann zu schätzen wissen und sich dementsprechend zuvorkommend verhalten.

Kurios: Wenn Menschen einander nicht riechen können, sinkt die zwischenmenschliche Wärme schnell auf niedrige Temperaturen von Fahrenheit 32° (Dior 2007) – und der Inselurlaub verwandelt sich unversehens in eine arktische Angelegenheit: Zumindest bringen die Aldehydanteile von Fahrenheit 32° einen frischen Wind in die Nase, der jedoch von Neroli und Vanille sanft abgerundet wird und von Vetiver seine Erdung bekommt.

Vielleicht endet die gemeinsame Reise auch mit einem Eclat d’Arpège (Lanvin 2002)? Doch wenn man die Nase etwas tiefer in Eclat steckt, wäre das vielleicht gar nicht das schlechteste Ende: Sizilianische Zitronenblätter und grüner Flieder begrüßen einen als erste, gefolgt von dem exotischen Aroma der chinesischen Duftblüte Osmanthus fragrans, gemischt mit grünem Tee, Pfirsichblatt und Glyzinienblüte und untermalt von warmem Moschus mit Ambra.

Doch bevor wir das Ende in den Blick nehmen, lassen wir uns für den Beginn unserer gemeinsamen Duftreise gleich etwas frischen Wind um die Nase wehen und beginnen mit einem Besuch auf der Insel der Liebe.

Die Île d’Amour (Fragonard 2005) verlockt mit einem Hauch von Meeresbrise und Seeluft, Flieder und Maiglöckchen in der Kopfnote. Fürs Herz liefern Rose und Jasmin ihren Duft, unterstützt von fruchtigen Anklängen. Und eine erotische Hintergrundmusik setzt eine Basis von Moschus und Ambra.

Das klingt doch nach einem geeigneten Fleckchen Erde, um dort gemeinsam mit einem attraktiven Jamaica Man (Puma 2004) ganz genüsslich Hummer (Hummer 2004) am Strand zu verspeisen, bei Lagerfeuer und Sternenschein.

Die alten Griechen und Römer sehnten sich nach einem Besuch bei den Hesperiden, Nymphen, die den wunderschönen Garten der Göttin Hera bewachten – und vor allem seine goldfarbenen Äpfel, die den antiken Göttern ewiges Leben verleihen sollten.

Wo wir die Hesperiden suchen sollen, unter den kanarischen oder den kapverdischen Inseln, das soll uns für die Duftreise nicht weiter kümmern. Wir laben uns einfach an L’Eau de Hespérides (Diptyque 2008), das Männern wie Frauen gleichermaßen zugedacht ist.

Parfumeur Olivier Pescheux schmeichelt den Nüstern mit Zitrusduft. Die Kopfnote beherrschen Zitrone und Öl aus Zitrusblättern, Mandarine und bitterer Orange, dazu afrikanischer Thymian. Pfeffer und Minzakzente kitzeln die Nase in der Herznote und die Basis lässt mit Zedernholz, Strohblumen Absolu und weißem Moschus eine mediterrane Landschaft in der Nähe der afrikanischen Küste vor den inneren Augen entstehen.

Doch auch exotische Ziele locken – wie wäre es mit einem Wellness-Urlaub auf Bali? Ein Genuss für alle Sinne ist sicher.

Die Götterinsel Bali im indischen Ozean ist ein tropisches Inselparadies: Die Pflanzenwelt ist üppig grün und prangt in farbenprächtigen Blüten, die mit ihren Aromen Schmetterlinge anlocken. Türkises Meerwasser und zuckrig weiße Sandstrände, leuchtend pinke Bougainvilleen und grellgrüne Reisfelder.

Balinesisches Schattentheater mit Gamelan-Musik. Blütengeschmückte balinesische Tempeltänzerinnen, die mit anmutigen Bewegungen ihren Göttern huldigen. Räucherwerk für die Nasen der Götter und der Menschen, Gewürze wie Kardamom, Nimt, Nelken und Kreuzkümmel – Bali spricht alle Sinne an.

Das tut für die Sofareise auch Bali Dream (Estée Lauder 2008). Der blumige, süße Duft ist der dritte in der Reihe von Estée Lauders exklusiven Reiseparfums, die es nur in Flughafenparfümerien zu kaufen gibt. Auf einer dominierenden Basis von Kokosnuss, Vanille und exotischen Hölzern blüht ein Herz von Tuberose, Gardenie, indonesischem Jasmin, Ylang Ylang, Pflaume, Cassia und madegassischem Pfeffer. Den Kopf bildet eine grüne Komposition aus Orchideenblättern und Ingwer.

Den ersten Morgentau auf dem indonesischen Eiland erschnuppert man mit 7:15 AM in Bali (Kenzo 2008). Kostbare Orchideen und Jasminblüten liefern die blumigen Noten, Grapefruit und Passionsfrucht erinnern an die paradiesischen Früchte, die in vanillige Basisnoten gehüllt sind.

Zeit für einen exotischen Cocktail und süße Träume von Bali, meinen Sie nicht?

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