Mandel: Das Öl der Super-Nuss für Sie erklärt

Datum: 19. Juni 2018 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

<p>Die Mandel ist mehr als nur eine Nuss. Sie schmeckt nicht nur, sie enthält auch zahlreiche Heilstoffe. Besonders das ätherische Öl ist ein Helfer im Beautybereich, in der Körperpflege und der Gesundheit.

Wir erklären, welche Vorteile und Eigenschaften die Mandel bietet.

1. Der Mandelbaum ist ein Steinobstbaum

Der Mandelbaum gehört zu der Familie der Rosengewächse. Er stammt aus Südwestasien und wächst seit circa 4.000 Jahren bevorzugt an sonnigen Hängen. In Mitteleuropa steht er in zahlreichen Weinhängen. Vermutlich haben ihn die Römer mit dem Wein zusammen importiert. In Deutschland wird er aber auch angebaut.

Der Baum wird bis zu elf Metern hoch und blüht von Januar bis April. Die Frucht – die Mandel – wird als Nahrungsmittel und Kosmetikum genutzt. Hierbei unterscheidet man zwischen süßen Mandeln, Krachmandeln und Bittermandeln. Zum Verzehr sind beide ersteren Arten geeignet.

2. Mandeln enthalten ätherische Öle

mandeln in Schale mit holzloeffel

Die Mandel ist mehr als eine Nuss: Sie findet auch als Heilmittel Anwendung

Die Mandel ist enthält zahlreiche Stoffe, die gut für Wellness und Pflege sind. Sie besteht zu 19 Prozent aus Eiweißen und enthält zu 54 Prozent ungesättigte Fettsäuren. Dazu kommen Magnesium, Calcium, Kupfer, Vitamin E und B sowie Zink.

Aus der Frucht der bitteren Mandeln kann man ätherisches Öl gewinnen. Möchte man das Öl allerdings in der Küche anwenden, sollte man auf dasjenige der süßen Mandel zurückgreifen.

Beide Öle helfen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sie sind cholesterin- und blutdrucksenkend. Schwangere können vom hohen Folsäureanteil profitieren.

Auch bei Diabetes oder geringer Knochendichte kann Mandelöl helfen. Es wirkt ebenso entzündungshemmend.

3. Die Mandel hilft beim Abnehmen

Weil Mandeln so viele Fette enthalten, kursiert das Gerücht, sie würden dick machen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Mandeln sind prebiotisch, d.h., sie geben den Darmbakterien Nahrung, die wiederum unser Immunsystem unterstützen. Sie erhalten die Darmflora und wirken sich positiv auf die Verdauung aus.

Doch die Fette und Öle in den Mandeln machen auch schnell satt. Außerdem sind das gesunde Fette. Sie regulieren den Insulinspiegel. Dieser ruft unter anderem das Hungergefühl hervor.

4. Die Nuss macht Haut und Haare schön

Süßes Mandelöl wird kann aus den reifen Früchten gewonnen werden. Die Herstellung geschieht durch Kaltpressung. Die Mandeln werden zerkleinert, kaltgepresst und gefiltert. Die ätherischen Öle der Mandel regen den Energiestoffwechsel der Zellen an.

Diese Eigenschaft macht sich die Kosmetik zunutze. Mandelöl wirkt rückfettend und ist dem hauteigenen Fett sehr ähnlich. Dadurch zieht es schnell ein. Das Öl macht die Haut zart und glatt, schützt und bietet Feuchtigkeit. Zudem besitzt es einen milden, sanften Duft.

Auch für trockene Haut und Säuglinge ist Mandelöl in der Anwendung bei bewusster Dosierung gut geeignet. Ebenso kann Neurodermitis bekämpft werden.

Tipp: Man sollte das Öl jedoch nicht auf offene Wunden auftragen, sondern bevor eine großflächigen Anwendung prüfen, ob man es verträgt.
Dazu träufelt man sich einen Tropfen auf die innere Unterlippe. Wenn Juckreiz auftritt, sollte man lieber andere Produkte verwenden. Tritt nicht diese Wirkung auf, kann Mandelöl schmerzlindernd und kühlend wirken.

Mandelöl aktiviert Mineralien in den Hautzellen. So wirken die Haut und das Gesicht wieder frisch, und die Tiefe von Falten wirkt gemindert. Auch als Haarkur lässt sich das Mandelöl verwenden. Es pflegt durch die hochwertigen Fettsäuren trockenes Haar, schützt es und verleiht ihm einen gesunden Glanz. Spliss und Haarausfall kann mit der Super-Nuss entgegen gewirkt werden.

Sie ist also bestens als Bestandteil der Bio-Naturkosmetik geeignet. Cremes oder Shampoos mit Mandelöl oder Mandelextrakten finden Sie in Apotheken und Drogerien.

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