Moxibustion

Datum: 22. Februar 2018 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Die Moxibustion ist eine alternative Therapiemöglichkeit, die ihre Wurzeln in der Traditionellen Chinesischen Medizin hat – hier kann der Therapeut die gleichen Punkte wie bei der Akupunktur stimulieren.


Bei der Moxibustion werden winzige Dosen von Heilkräutern unmittelbar auf oder direkt über den Akupunkturpunkten abgebrannt. In Deutschland wird die Moxibustion hauptsächlich von Heilpraktikern angewandt oder in speziellen Behandlungszentren zu deren Konzept die Traditionelle Chinesische Medizin gehört.

Mittels der Moxa-Therapie wird dank der Hitzeeinwirkung auf die Akupunkturpunkte das Meridiansystem beeinflusst. Durch diese Aktion können blockierte Energien wieder in Fluss gebracht werden. Der Begriff Moxibustion setzt sich aus Moxa für Beifuß und lat. Aburere – brennen zusammen. Beifuß gilt als Heil- und Gewürzpflanze, die ätherische Öle wie Cineol und Thujaöl sowie Cholin, Harze und Tannin enthält.

Innerhalb der Moxibustion gibt es verschiedene Formen. Bei der Moxibustion mit Beifußkegeln platziert der Therapeut Ingwerscheiben auf den Akupunkturpunkten und entflammt auf diesen kleine Kegel aus getrocknetem Beifuß, die sehr langsam abbrennen. Sobald der Patient eine Initialzündung von Wärme spürt, wird der Kegel zum nächsten Punkt weitertransportiert. Jede Stelle wird so oft erhitzt, bis die Haut eine auffallende Rötung zeigt. Beim Einsatz der Moxazigarre nähert der Therapeut die glühende Spitze, die mit Beifußpulver gefüllt wurde dem Hot Spot, bis der Klient einen deutlichen Thermoeffekt wahrnimmt.

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