Psoriasis

Datum: 22. Februar 2018 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Die Psoriasis ist eine häufig auftretende Erkrankung der Haut. Sie wird auch als Schuppenflechte bezeichnet und ist bisher nur wenig erforscht.Die Anlage zur Erkrankung ist genetisch bedingt und wird vererbt. Ist bereits ein Familienmitglied an der Psoriasis erkrankt, besteht für nahe Verwandte meist ein erhöhtes Risiko.

Die Erkrankung tritt in Schüben unterschiedlicher Stärke und Dauer auf. Betroffen können alle Altersgruppen und Geschlechter sein. Die Entzündung betrifft häufig nur die Haut. In sehr seltenen Fällen können sich auch Schleimhäute, Nägel oder Gelenke entzünden. Die Symptome sind lokal begrenzte Rötungen, Flecken oder Bläschen und – bei entzündeten Gelenken – auch Schmerzen oder eingeschränkte Beweglichkeit. Der Hautausschlag tritt besonders an empfindlichen Stellen, wie den Ellenbogen, Knien oder auf der Kopfhaut auf. Unangenehme Begleiterscheinungen sind Jucken, Nässen oder leichtes Brennen und ein schuppige, trockenes und unschönes Hautbild.

Die Krankheit wird durch unterschiedliche äußere Faktoren ausgelöst. Dazu gehören u.a. negativer Stress, hormonelle Umstellungen, wie Pubertät, Schwangerschaft oder Wechseljahre oder Medikamente. Auch verschiedene Erkrankungen, wie Herpes, fiebrige Infekte oder Entzündungen der Sinnes- und inneren Organe können einen neuen Schub auslösen. Da bei jedem Erkrankten andere Auslöser infrage kommen, muss die Therapie individuell angepasst werden.

Die Psoriasis ist noch nicht heilbar. Sie sollte immer von einem Dermatologen behandelt werden. Bei Ausbruch der Entzündung kann die Art und Schwere der Erkrankung genau festgestellt werden. Die Behandlung wird meist mit entzündungshemmenden und lindernden Salben vorgenommen. Bewährt haben sich Inhaltsstoffe, wie Harnstoff, Cortison oder Salicylsäure.

Bei einem schweren Verlauf der Psoriasis oder dem Befall von Gelenken werden zusätzliche Medikamente als Tabletten oder Injektionen verabreicht. Licht- und Badetherapien können ebenfalls Linderung verschaffen. In einigen Fällen hat sich auch eine Umstellung der Lebensweise ( Ernährung, Verzicht auf Alkohol und Stressabbau) bewährt.

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