Rope Skipping: Seilhüpfen macht fit und beweglich

Datum: 22. Februar 2018 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Rope Skipping ist die moderne Bezeichnung für Seilspringen. Damit ist nicht nur das gewöhnliche Seilspringen gemeint: Unter Rope Skipping versteht man schnelles Seilspringen, mit anderen Seilen, anderen Sprüngen, anderen Sprungvarianten und fetziger Musik. Der Spaß am Ausprobieren der verschiedenen Stunts ist besonders bei Jugendlichen und Erwachsenen beliebt.

Rope Skipping hat, so wie viele andere Sportarten, seinen Ursprung in Amerika. Die einzelnen Sprünge oder Stunts werden deswegen auch mit englischen Begriffen bezeichnet.

Typische Bewegungen für Rope Skipping

Die Sprünge werden mit unterschiedlichem Tempo durchgeführt, wobei der „Beat“ deutlich hörbar ist und an das Können des Springers angepasst werden muss. Der Unterschied zwischen Rope Skipping und dem herkömmlichen Seilspringen sind die verschiedenen Stunts.

Unterschiedliche Beinsprungbewegungen mit und ohne Armbewegungen sind für Rope Skipping ausschlaggebend. Rope Skipping gibt es alleine und in der Gruppe, wobei diese Sportart in der Gruppe eine gewisse Team-Arbeit erfordert, was widerum zu einem starken Gruppenbewusstsein führt.

Die verschiedenen Seile beim Rope Skipping

Man kann zwischen drei Seiltypen unterscheiden, wobei jede für eine bestimmte Sprungform gedacht ist.

Das Schnellseil, oder auch Speedseil genannt, besteht aus Kunststoff. An beiden Enden befindet sich ein Hohlgriff, was sehr praktisch ist, denn dadurch kann sich das Seil leichter drehen. Für Wettkämpfe, also für sehr schnelle Sprünge, werden oft Stahlseile benutzt, da sie leichter sind und ihre Form behalten.

Beim Gliederseil, oder auch Wheelseil genannt, befinden sich Kunststoffröllchen auf einer Nylonschnur. Das ist notwendig um eine stabilere Flugbahn zu haben. Wegen dieses speziellen Effekts ist das Gliederseil besonders für Showauftritte geeignet.

Das Langseil, auch Schwungseil genannt, hat einen Durchmesser von 1 cm und ist vergleichbar mit einem Bergsteigerseil.


Wichtig ist, dass der Boden möglichst glatt sein sollte. Gras bremst das Seil und führt zu anfänglichen Koordinationsproblemen. Auch feste Schuhe mit Ballendämpfung sind von großer Bedeutung, da sie die Stoßbelastung abfangen. Während des Springens sollte der Schuh dem Fuß zusätzlichen Halt geben. 
Die Kleidung sollte der Witterung und Räumlichkeit angepasst sein. Weite und lange Hosen und T-Shirts behindern die Bewegungen im Seil.

Was Rope Skipping bewirken kann

Allgemein kann man sagen: Rope Skipping fördert die Kreativität, kann überall durchgeführt werden, fördert die Gruppenbildung, die Leistung kann gesteigert werden und vor allem, es macht Spaß!

Einige körperliche Grundvoraussetzungen sind:

  • Kraft: Die Beinmuskulatur wird gestärkt und es kann zu einer Anspannung im Schultergürtel- und Armmuskelbereich kommen.
  • Ausdauer: Die Ausdauer ist ein wesentlicher Bestandteil beim Rope Skipping. Ein Vergleich: 10 Minuten Rope Skipping ist gleichzusetzen mit 30 Minuten Jogging.
  • Beweglichkeit und Koordination: Da verschiedene Stunts durchgeführt werden, ist auf die Beweglichkeit der Gelenke im Hüft- und Schulterbereich zu achten. Um spezielle Stunts durchführen zu können, wird von Beginn an Gewandtheit, Geschichtlichkeit und Gleichgewicht geschult und gefordert.

Wettkämpfe und Freestyle – ein besonderer Kick

Wie auch in vielen anderen Sportarten gibt es beim Rope Skipping Wettkämpfe für Einzelpersonen oder Mannschaften. Für Einzelpersonen gibt es drei Speed-Disziplinen (in einer vorgegebenen Zeit wird eine möglichst große Zahl eines vorgegebenen Sprunges gesprungen) und einen Freistil. Freistil bedeutet, dass jeder Springer bzw. jede Mannschaft eine individuelle Folge von Sprüngen zusammenstellt. Die Mannschaftswettkämpfe beinhalten jeweils vier Speed- und vier Freistil-Disziplinen.

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