Rosenöl – Wirkung des Blumenöls in der Kosmetik

Datum: 15. März 2008 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Rosen sind nicht nur besonders hübsche und edle Blumen – sie sind auch Lieferant für Kosmetik, mit der wir unsere Haut verwöhnen. Gut duftend und intensiv pflegend wird die Königin der Blumen in vielen Bereichen eingesetzt und hilft auf natürliche Weise die Haut zu pflegen und sie mit einem angenehmen Duft zu versehen. Kein Wunder, dass immer weniger Produkte auf den Zusatz der Rose verzichten möchten.

Die Rose ist zum Ausdruck für tiefe Gefühle geworden und wir alle verbinden angenehme Dinge mit ihr. Sei es das edle Aussehen, der betörende Duft oder auch die Zartheit der Blätter – Rosen sind einfach der Inbegriff natürlicher Schönheit. Das weiß auch die Kosmetikindustrie und versetzt deshalb immer mehr Produkte mit Extrakten dieser Blume. Verwendet werden dazu vor allem Rosenwasser und Rosenöl, die in vielfältiger Weise die Haut pflegen und auch parfümisieren.

Rosenöl ist sehr kostbar seiner Wirkung und im Preis

rosenöl herstellung

Die Herstellung von Rosenöl ist sehr aufwendig

Rosenöl ist sehr kostbar und aufwendig in der Herstellung. Um ein Kilogramm des ätherischen Öles zu erhalten, benötigt man ca. 4000 – 5000 Kilogramm Rosenblüten. Die Ernte der Blüten erfolgt übrigens vorzugsweise am Morgen, da dann der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten ist. Aus den frisch gepflückten Rosen gewinnt man dann durch Wasserdampfdestillation das Öl. Als Nebenprodukt fällt dabei noch das Rosenwasser ab.

Die Wirkung des Rosenöls und –wassers auf die Haut ist vielfältig. Rosenöl hat vor allem eine tonisierende Wirkung auf unsere Gefäße. Außerdem fördert es das Wachstum neuen Gewebes und harmonisiert das Hautrelief. Auch Rötungen und Entzündungen der Haut können mit Rosenöl vermindert werden. Das Rosenwasser hingegen wirkt antibakteriell und wird deshalb häufig für Gesichtswasser verwendet. Als stabilisierender Rohstoff ist es aber auch in vielen Naturkosmetika vorhanden.

Besonders in der Naturkosmetik gibt es inzwischen viele Produkte, die fast nur aus den Vorteilen von Rosenwasser oder –öl bestehen. Versetzt mit pflegenden und natürlichen Substanzen werden Rosencremes, -Make-Ups, -Lippenstift und ähnliches angeboten.

Neben den pflegenden Effekten wirkt auch der Duft positiv

Auch der Duft des Rosenöls hat eine positive Wirkung auf uns. Die süß-blumige, leicht würzige Note versprüht Harmonie und kann schnell negative Gedanken verscheuchen. Deshalb wird der Duft als zusätzlicher Vorteil gern mit in der Kosmetik verwendet und ist auch ein wichtiger Bestandteil vieler Parfums.

Die Rose hat also eine rundum positive Wirkung auf uns. Und dennoch ist es nicht sicher, ob wir auch in Zukunft auf ihre natürlichen und positiven Eigenschaften zählen können. In der EU war es schon mal im Gespräch einige Kräuter und Pflanzen als Lieferant für Kosmetik und Heilmittel zu verbieten. Aktuell keimt die Diskussion wieder auf und sollte das Gesetz angenommen werden, so müssen wir zukünftig wohl der Chemie unsere Haut anvertrauen.

Viele alte Hausmittel, wie z.b. die Ringelblumensalbe, sind von diesem Gesetzesvorschlag betroffen – und natürlich auch das Rosenöl oder auch das Teebaumöl. Es gibt bereits einige Initiativen, die gegen den EU-Gesetzesentwurf ankämpfen und die dafür sorgen wollen, dass wir auch zukünftig auf die natürlichen Wirkstoffe zurückgreifen können. Nach Ansicht der Gesetzgeber scheint es allerdings so zu sein, dass gerade die natürlichen Heilmittel Krankheiten und Allergien hervorrufen können. Warum das bei chemischen Stoffen nicht der Fall sein soll, wurde bisher nicht erklärt.

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