Übergangsfrisuren: trendy von kurz auf lang

Datum: 29. August 2018 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

  • Um von einem Pixie zu einer langen Mähne zu kommen, muss man nicht Monate lang mit einer unvorteilhaften Frisur herumlaufen
  • Es gibt viele schöne Übergangsfrisuren für jede Gesichtsform
  • Akzente in der Übergangsfrisur können durch Farbe oder einen Pony gesetzt werden

Der jungenhafte Pixie ist passé, jetzt steht Ihnen der Sinn nach wallender Mähne? Das geht leichter als Frau denkt. Mit dem idealen Schnitt, dem richtigen Styling und einer Prise Geduld wird der Traum vom langen Haar wahr. Wir zeigen Ihnen, wie trendy Übergangsfrisuren von kurz auf lang sein können, wie man ein Pony mit Stil rauswachsen lässt und Haare mit Accessoires und Stylingprodukten schick in Form bringt.

1. Erster Schritt zu langem Haar: Der coole Mini-Bob

Blode Kurzfrisur

Von kurz auf lang: Mit dem Boxie auf dem besten Weg.

Der Weg zu langem Haar scheint unendlich weit. Stimmt aber nicht. Haare wachsen im Monat durchschnittlich 1,5 cm. Auch mit kurzen Haaren ist ein schicker Bob innerhalb eines Jahres also absolut realistisch. Es ist nur eine Frage des richtigen Haarschnitts. Gestufte Haare bieten auch bei einem Kurzhaarschnitt, beispielsweise einem Pixie-Cut, gute Voraussetzungen für eine schöne Übergangsfrisur. Die Stufen schaffen einen lebendigen Look und sorgen dafür, dass das Haar in jeder Länge nach Frisur aussieht und nicht nach einer Kompromisslösung. Bestes Beispiel: der Boxie. Der Name setzt sich aus „Bob“ und „Pixie“ (das Wort „Pixie“ kommt aus dem Englischen und heißt Fee oder Elfe) zusammen.

Bei einem Pixie als Ausgangsfrisur werden für den Boxie nur die Seiten sanft gekürzt, um weiche Übergänge zu schaffen. Der Rest darf erst einmal wachsen. Das Ergebnis ist eine tolle Frisur, die man früher als Bubikopf bezeichnete. Natürlich hört sich Boxie-Cut viel besser an und zwar genau so cool, wie der Haarschnitt auch tatsächlich ist. Victoria Beckham oder Sienna Miller trugen den Boxie und demonstrierten damit, dass der Schnitt in jeder Haarfarbe klasse aussieht.

1.1. So werden auch ultra-kurze Haare lang

Der Sidecut und der Undercut verleihen ihren Trägerinnen einen sexy-rebellischen Touch. Wer aber der Light-Punk-Frisur irgendwann überdrüssig ist, hat die Möglichkeit, den Under- oder Sidecut rauswachsen zu lassen. Idealerweise werden hierbei geschorene Haare über ein paar Monate hinweg nicht mehr geschnitten. Das längere Deckhaar hingegen sollte leicht gekürzt werden, um die Übergänge zu soften. Ab einer gewissen Länge fügt sich alles zu einer neuen Frisur, die den Weg zum langen Traumhaar ebnet.

Selbst eine Glatze nachwachsen zu lassen oder einen Buzz-Cut mit maximal 20mm Haarlänge sollte kein Problem sein. Voraussetzung: Geduld und ein guter Friseur, der jede Übergangsfrisur mit einem Top-Haarschnitt veredelt.   

So einfach und schön kann die kurze Übergangsfrisur gestylt werden:

2. Etappenziel: der gestufte kurze Bob

roter Bob mit Pony

Ideal für stufige Haare: der kurze Bob.

Hat der Boxie eine gewisse Länge erreicht, sehen gestufte Haare immer mehr nach einem Bob aus.

Die Seiten dürfen wieder länger werden, und die Deckhaare werden nur etwas beigeschnitten, um einen einheitlichen Look zu erhalten. Noch ein paar Zentimeter, und der nächsten coolen Übergangsfrisur, dem Choppy Bob, steht nichts mehr im Wege.

Choppy Bob heißt so viel wie „bewegter Bob“. Und das ist auch schon das Geheimnis diese Cuts: Viele Stufen, die dem Bob Volumen und Form geben. Gerne wird dem Choppy Bob mit der Effilierschere ein fransiger Look verliehen.

3. Halbzeit: der Long Bob

Long Bob mit Wellen

Allroundfrisur: der Long Bob. Hier mit coolen Beach Waves.

Lassen Sie Ihre Haare regelmäßig schneiden und zwar so lange, bis keine oder nur noch wenige Stufen vorhanden sind. Nach ein paar Monaten dürfen Sie sich über einen Long Bob freuen, der nicht nur absolut angesagt, sondern auch so vielseitig wie kaum ein anderer Haarschnitt ist.

Sehr schick ist der Clavi Cut. Eine feminine Variante des Long Bobs. Clavi, englisch für „Schlüsselbein“, sagt einiges über die Länge der Haare aus, die enden bei dieser Frisur nämlich am Schlüsselbein. Weitere Varianten des Long Bobs sind der stumpf geschnittene Blunt Cut oder der Razor Bob mit ausgedünnten Strähnen.

Wie lang können Haare wachsen?

Im menschlichen Erbgut ist die maximale Länge für jedes Haar festgelegt. Ein Haar hat eine Lebensdauer von etwa sieben Jahren, dann fällt es aus.

Typisch für den Long Bob ist seine Wandlungsfähigkeit. Die Frisur ist für dickes Haar ebenso geeignet wie für feines, kann mit Pony und Mittel- oder Seitenscheitel getragen werden. Die Haare lassen sich hochstecken, zusammenbinden und sogar flechten. Es ist gut möglich, dass Ihnen diese Übergangsfrisur so gut gefällt, dass Sie erst einmal dabei bleiben.

Wenn Ihnen der Long Bob noch nicht lang genug ist, müssen Sie der Natur freien Lauf lassen. Ab jetzt werden die Spitzen zwar weiterhin regelmäßig geschnitten, aber nur so viel wie notwendig, um gesund auszusehen. Lassen Sie alle zwei Monate einen Zentimeter nachschneiden, wird Ihre Haarpracht innerhalb von einem Jahr um etwa 12 Zentimeter wachsen. Der Traum vom langen Haar ist zum Greifen nah.

4. Pony rauswachsen lassen mit Stil

Seitenscheitel ohne Pony

Frisurentipp: Ein Seitenscheitel kaschiert einen rauswachsenden Pony.

Mittelscheitel statt Pony – das funktioniert ganz einfach, selbst bei einem ultrakurzen Micro-Pony. Das Geheimnis: einfach wachsen lassen.

Wer trotz Pony Lust auf einen stirnfreien Look hat, steckt die Strähnen mit Spangen weg oder hält sie mit einem Haarband oder Haarreifen zurück. Es gibt eine Vielzahl an Haaraccessoires, die toll aussehen und passend zum Outfit gewählt werden können.

Hat der Pony die Augen erreicht, ist die Zeit für einen Seitenscheitel gekommen. Egal, wo Sie den Scheitel ansetzen, nutzen Sie nach dem Waschen ein haarfestigendes Produkt, und föhnen Sie die Haare anschließend in die gewünschte Richtung.

Sobald das Pony die Nasenspitze berührt, kommt wieder die Schere zum Einsatz. Der Pony sollte an den Spitzen leicht stufig geschnitten werden, so fügt er sich harmonischer ein, ob als Mittel- oder Seitenscheitel.

Gut zu wissen: Lassen Sie Ihre Haare regelmäßig schneiden – auch wenn Sie um jeden Millimeter kämpfen. Nur so sieht auch nachwachsendes Haar gesund und nach Frisur aus. Bleibt das Haar sich selbst überlassen, wirkt es meist ungepflegt, dünnt an den Spitzen aus, bildet Spliss oder bricht sogar ab. Natürlich darf nur weniger abgeschnitten werden als nachwächst.

5. Das richtige Styling für Ihre Übergangsfrisur

Das richtige Styling setzt die Übergangsfrisur perfekt in Szene. Schließlich möchten Sie in jeder Übergangsphase attraktiv aussehen.

5.1. Gesundes Haar muss seltener geschnitten werden

Der erste Schritt: eine gute Pflege mit Spülung und regelmäßigen Kuren. Die richtige Haarpflege macht aus struppig glänzend und aus trocken geschmeidig.  Egal, welche Beschaffenheit Ihr Haar hat, es gibt die passende Pflege. Denken Sie daran: Gepflegtes Haar ist gesundes Haar –  und muss somit auch weniger geschnitten werden. 

5.2. Nachwachsende Haare mit Stylingprodukten bändigen

Gel, Wachs und Öl sind gerade zu Beginn wichtige Stylingmittel, um kurze Haare zu bändigen. Lockiges oder krauses Haar benötigt etwas mehr Aufwand als glattes, um richtig zu liegen. Mit Öl und Co werden aber auch Wirbel, Locken und sogar rauswachsende Stoppeln beim Sidecut oder Buzz Cut gezähmt.

Glatte Haare sehen länger aus. Sollten Locken und Wirbel dem glatten und länger wirkenden Style im Weg stehen, haben Sie verschiedene Möglichkeiten: Die Haare werden während des Föhnens partienweise mit einer Bürste glatt gezogen. Massieren Sie vorab ein Öl oder Anti-Frizz-Serum in die Längen, und vergessen Sie den Hitzeschutz nicht. Alternativ kann ab einer bestimmten Haarlänge ein Glätteisen eingesetzt werden, auch hier ist Hitzeschutz ein Muss. Sonst besteht bei Temperaturen um die 200 Grad die Gefahr, dass die Haare stark geschädigt werden.

5.3. Haaraccessoires bringen das Haar stylisch in Form

Auf dem Weg zur schicken Übergangsfrisur sind Haarklammern, Spangen, Haarreifen, Tücher und Bänder hilfreiche Accessoires. Sie bezwingen nicht nur störrische Strähnen und Härchen, sie können auch den persönlichen Look unterstreichen. Die Vielfalt an dekorativem Haarschmuck bringt Abwechslung auf den Kopf und lenken von einem Bad-Hair-Day auf stylische Weise ab.

Tipp: Wenn Sie es gar nicht abwarten können, verlängern Sie Ihre Haare mit Extensions. Es gibt sie in vielen Farbtönen und Strukturen. Dafür müssen Sie nicht mal zum Friseur, es gibt auch Extensions zum selber Einclipsen. Diese sind schnell angebracht und lassen sich auch schnell wieder entfernen.

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