Haarspray – Wann Sie lieber Haarlack benutzen sollten und wo der Unterschied liegt

Datum: 17. Juni 2008 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Man steht morgens völlig zerzaust auf, schaut in den Spiegel und denkt: oh Gott, wie soll ich das Chaos auf meinem Kopf bloß wieder in den Griff bekommen. Man stylt die Haare und gibt Haarspray drauf. Plötzlich ist der Tag gerettet und die Frisur sitzt.

Ob feines oder dickes Haar, ob Naturlocken oder glattes Haar, für jeden Haartyp gibt es genau das richtige Haarspray. Viele halten Haarspray immer noch für ein Wundermittel. Dabei wird die Frisur nach dem Styling bloß fixiert.

Wie funktioniert ein Haarspray?

Im Haarspray sind unterschiedliche Wirkstoffe so aufgelöst, damit man es gleichmäßig übers Haar verteilen kann, ohne es zu verkleben. Auf dem Haar bildet das Spray einen Film, der die Frisur in Form hält.

Haarspray funktioniert also mit dem so genannten „Filmbildner“. Das klappt nicht nur bei ein paar einzelnen Strähnchen, sondern auf dem ganzen Kopf. So hat man am Tag die perfekte Frisur – vorausgesetzt, man hat das Spray richtig angewandt.

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Haarspray

Das Haarspray sollte abhängig von der Frisur gewählt werden

Um das richtige Spray auszuwählen sollten Sie sich erst mal zwei Fragen beantworten. Wie aufwändig ist die Frisur? Wie widerspenstig sind die Haare?

Als Grundsatz gilt: wählen Sie so wenig Halt wie möglich, um ein natürliches Aussehen zu gewährleisten! Für feines Haar braucht man keinen extra starken Halt, das beschwert die Haare nur und lässt sie herunterhängen. Bei widerspenstigen Naturlocken ist dagegen extra starker Halt die perfekte Wahl. Möchten Sie eine extreme Frisur, dann wählen sie Haarlack. Der bietet den stärksten Halt und ist für solche Frisuren gedacht.

Das Haarspray sollte auf den Haartyp abgestimmt sein

Bei der Wahl des richtigen Haarsprays können Sie sich ruhig an die Angaben des Herstellers halten. So sind Sprays für feines oder lockiges Haar, für Volumen oder mit Feuchtigkeit erhältlich.

Im Sommer, wenn man sich in der Sonne aufhält, sollte man darauf achten, ein Produkt mit UV-Schutz zu wählen. Haben Sie strapaziertes Haar, dann nehmen Sie Sprays, die zusätzlich Vitamine und pflegende Substanzen enthalten. Glanzsprays lassen stumpfes Haar in neuem Glanz erstrahlen. Für fettiges Haar gibt es ebenfalls spezielle Stylingprodukte. Diese Sprays binden das Fett. Bürstet man sich abends die Haare, wird das Fett schonend entfernt.

Um herauszufinden, welches Haarspray von welchen Hersteller nun für Sie genau das Richtige ist, kaufen Sie sich am Besten zwei, drei Produkte von verschiedenen Herstellern und probieren diese jeweils ein paar Tage aus, bis sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.

Ihr Haarspray wirkt nicht und die Haare verkleben ständig? Überprüfen Sie, ob Sie das für ihr Haar passende Produkt gewählt haben. Wenn ja, wenden Sie das Spray vielleicht falsch an. Ein paar Tipps zur richtigen Anwendung:

Der richtige Abstand beim Sprühen

Halten Sie die Dose in einem Abstand von ca. 25 bis 30 Zentimetern senkrecht zur Frisur. Ist der Abstand zu kurz, kommt zuviel Spray auf die Frisur und die Haare verkleben. Da kann das Produkt noch so gut und teuer sein. Zupfen Sie anschließend die Frisur mit den Fingern in Form.

Mehr Volumen durch die richtige Sprüh-Technik

Wollen Sie mehr Volumen, dann beugen sie den Kopf herunter und verteilen Sie das Haarspray im Haaransatz. Dadurch erhält das Haar mehr Stand. Verteilen sie bei feinem Haar nie Haarspray über die ganze Frisur. Die Haare werden zu schwer und fallen in sich zusammen. Zurück bleibt eine herunterhängende Frisur.

Haarspray ist, bei richtiger Anwendung und dem passenden Produkt, ein Wundermittel. Man kann es täglich benutzen, darf aber nicht vergessen, es abends wieder ordentlich auszubürsten. Mit dem passenden Produkt werden Ihre Haare nicht kaputt gehen, sondern gepflegt aussehen.

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