Schnelle Hilfe bei Herpes!

Datum: 29. April 2018 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

<p>Was man gemeinhin unter Herpes versteht, sind die schmerzhaften Bläschen im Mundbereich oder auch im Genitalbereich. Sie werden durch die Viren HSV-1 und HSV-2 hervorgerufen. HSV steht für Herpes-simplex-Virus.

Weshalb die Bläschen immer wiederkehren und wie Sie sie am besten loswerden, erfahren Sie hier.

1. Es gibt zahlreiche Arten von Herpesviren

HSV-1, also die Viren, welche die Bläschen an den Lippen oder an anderen Stellen im Gesicht wie etwa am Auge hervorrufen, sind am weitesten verbreitet. Schätzungen gehen davon aus, dass mindestens 90 Prozent der Weltbevölkerung diese Viren in sich tragen. Viele wissen davon nichts, da das Virus bei ihnen nie zum Ausbruch kommt. HSV-2 ist der Auslöser für Genitalherpes. Diese Viren sollen noch etwa 20 bis 30 Prozent der Weltbevölkerung in sich tragen.

Die Viren bleiben im Körper der Betroffenen ein Leben lang erhalten. Meist befinden sie sich in einem Dämmerzustand. Ist der Körper aber angegriffen, erkennen die Viren ihre Chance und schlagen zu: Es kommt zur schmerzhaften Bläschenbildung.

2. Die Ursachen für Herpes sind zahlreich

Haben Sie sich mit dem Herpesvirus erst infiziert, kann es jederzeit zum Ausbruch kommen. Das passiert vor allem, wenn Ihr Immunsystem geschwächt ist oder in Ihrem Körper hormonelle Schwankungen auftreten. Betroffene berichten von Bläschenbildung bei

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Bei einem angegriffenen Immunsystem haben die Herpesviren leichtes Spiel.

  • Krankheiten und Infekten
  • Fieber
  • Menstruation
  • Sonnenbrand
  • Verletzungen
  • Entzündungen

Kurz: Wann immer das Immunsystem an anderer Stelle gefordert ist, wird das Herpesvirus aktiv. Achten Sie also gerade zu diesen Zeiten vermehrt auf das Kribbeln oder Jucken, das die Bläschen ankündigt. So können Sie beim geringsten Anzeichen dagegen vorgehen.

Bei einigen Menschen reicht es, wenn sie Stress haben oder sich vor etwas ekeln, damit die Bläschen entstehen. Häufig treten sie auch auf, nachdem Sie Geschirr oder Besteck von jemandem benutzt haben, der aktuell mit einem Ausbruch zu kämpfen hat. Achten Sie also sorgfältig darauf, das nicht zu tun!

3. Schulmedizin wie auch Hausmittel helfen gegen Herpes

Wenn Sie beim ersten Kribbeln die betreffende Stelle mit Creme oder einem Hausmittel behandeln, stehen Ihre Chancen gut, dass Sie keine Bläschen bekommen. Auf jeden Fall verkürzen Sie so die Dauer des Ausbruchs: Unbehandelt kann es bis zu zwei Wochen dauern, bis die schmerzhaften Stellen wieder verschwinden.

3.1 Schulmedizin hilft auch in schweren Fällen weiter

Creme mit dem Wirkstoff Aciclovir bekämpft die Viren. Je früher Sie diese Arznei zur Anwendung bringen, desto besser stehen Ihre Chancen. Bei manchen Menschen nehmen die Ausbrüche einen schweren Verlauf und beeinträchtigen die Gesundheit: Sie gehen mit Kopfschmerzen und einem starken Juckreiz einher. Ist das bei Ihnen der Fall, sollten Sie zum Arzt gehen. Er kann Ihnen Tabletten mit dem Wirkstoff verschreiben oder ihn Ihnen intravenös in höherer Dosierung verabreichen. Die Wirksamkeit des heißen Stifts, der die entsprechende Stelle mit Hitze behandelt, ist nicht klinisch erwiesen.

Da die Beauty-Pflege durch die Fieberbläschen erschwert wird, können Sie spezielle durchsichtige Pflaster verwenden: Sie lindern den Juckreiz, mindern die Schorfbildung und verhindern, dass Sie jemanden anstecken. Sie können das Pflaster ganz leicht mit Ihrer normalen Kosmetik abdecken.

3.2 Tipps zur Bekämpfung von Herpes mit Hausmitteln

Sie müssen nicht unbedingt in die Apotheke gehen, wenn Sie das bekannte Kribbeln spüren: In der Drogerie oder auch in Ihrem Haushalt finden Sie verschiedene Produkte, die sich ebenfalls zur Bekämpfung der Herpesviren eignen. Dazu zählen

lippen herpes infektion

Beim ersten Anzeichen von Herpes behandeln Sie die betroffene Stelle mit einem der Hausmittel.

  • Teebaumöl
  • ätherisches Öl der Zitronenmelisse
  • Pfefferminzöl
  • Aloe vera-Öl (die Öle tupfen Sie mit einem Wattestäbchen auf die Haut)
  • schwarzer Tee (drücken Sie den ausgekühlten Beutel auf die Stelle)
  • Matcha-Tee
  • Knoblauch (streichen Sie mit der angeschnittenen Zehe über die Stelle)
  • Honig

Diese Produkte haben dank ihrer gesunden Inhaltsstoffe stark antimikrobielle Eigenschaften und sorgen dafür, dass die Viren sich nicht weiter ausbreiten können. Haben Sie nichts davon zur Hand, kühlen Sie die Stelle zunächst mit einem Eiswürfel und tragen dann einen Klecks Zahnpasta darauf auf: Das trocknet die Haut aus und verhindert die Ausbreitung für eine Weile. Allerdings sollten Sie möglichst schnell zu einem der anderen Mittel greifen, die wirksam gegen Viren sind.

4. Sie können Herpes vorbeugen

Trockene Lippen und Mundwinkel reißen leicht ein und erleichtern den Viren die Vermehrung. Pflegen Sie sie also sorgfältig, um möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Putzen Sie sich stets nach dem Essen die Zähne und vermeiden Sie es, sich ins Gesicht zu fassen – an den Händen trägt man viele Verunreinigungen mit sich herum. Der sicherste Schutz vor Herpes ist ein starkes Immunsystem. Mit einer gesunden Ernährung, viel Bewegung und dem Verzicht auf Alkohol und Nikotin bleiben Sie gesund und kräftig. Achten Sie auch auf ausreichend Schlaf und trinken Sie genügend Wasser!

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