Kamm

Datum: 22. Februar 2018 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

<p>Für die körperliche Pflege gilt der Kamm als das älteste Utensil, das bis heute am längsten im Einsatz ist und das für das Styling und die Reinigung der Haare Verwendung findet. Vom Aussehen her setzt sich der Kamm aus einem Griff zusammen, an dem sich zudem Zähne beziehungsweise Zinken befinden, die entsprechend des jeweiligen Modells in der Anzahl variieren können.


Hergestellt werden die Kämme heutzutage zum einen aus nichtnatürlichen Werkstoffen wie Celluloid, Hartgummi und Kunststoffen, aber auch natürliche Werkstoffe spielen bei der Fertigung eine wichtige Rolle wie Elfenbein, Schildpatt, Holz und Horn. Die letzteren beiden wurden wie Metall in früheren Tagen verwendet und in den Anfängen spielten sogar Knochen und Fischgräten eine Rolle für den Kamm. Obgleich der Kamm in der Vergangenheit auch von Männern benutzt wurde, galt er trotzdem immer als ein weibliches Attribut. Es sollte vor allem die Schönheit der Frau wie die von Göttinnen unterstreichen, aber auch als Hindernis vor Bösem schützen. Im Einsatz sind von den Kämmen viele aus Kunststoff, wobei diese sich eben vor allem in der Anzahl der vorhandenen Zähne unterscheiden.

Während beispielsweise für dickes Haar Kämme empfohlen werden, die weniger Zähne aufweisen, sind an Kämmen für dünnes Haar wesentlich mehr Zähne vorzufinden. Darüberhinaus lassen sich die Kämme für Damen und für Herren unterscheiden. So gibt es handgesägte Griffkämme, die ideal zum Scheiteln von Haaren bei Damen geeignet sind wie auch zum Toupieren.

Für Herren hingegen eignen sich handgesägte Stylingkämme, die für das tägliche Styling verwendet werden sowohl bei kurzen als auch für längere Haare. Große Beachtung finden Kämme, die aus natürlichen Werkstoffen hergestellt werden wie dies bei Naturkautschuk der Fall ist. Sie sind vergleichsweise mit anderen Kämmen qualitativ um einiges besser durch die gratfreien Zähne und die doppelkonisch zulaufenden Zahnspitzen und Zahnflanken. Dadurch wird nicht nur ein gutes Durchkämmen der Haare garantiert, auch die Haarstruktur wird nicht geschädigt. Dass diese Art von Kämmen gegenüber Laugen und Säuren resistent sind, macht sie bei Friseuren besonders beliebt.

Eine weitere Art von Kämmen aus natürlichen Werkstoffen sind die Holzkämme, die schon von den alten Ägypter herstellt wurden und auch noch heute von Naturvölkern geschnitzt werden. Sie wirken sich aufgrund ihrer härteren Konsistenz vor allem positiv auf die Kopfhaut aus, weil sie diese gut massieren und sie verhelfen einer besseren Durchblutung der Gehirnzellen. Außerdem laden sich die Haare nicht elektrostatisch auf wie dies bei Kunststoffkämmen der Fall ist, bei denen das Knistern, Funkensprühen und Nachlaufen der Haare bekannt ist.

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