Die Palmarosa Pflanze – Wir erklären die Anwendung, Wirkung und den Duft des ätherischen Öls

Datum: 16. Februar 2013 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

1. Herkunft und Gewinnung von Palmarosa

Palmarosa, lateinisch Cymbopogon martini, ist ein mit dem Zitronengras verwandtes Süssgras aus der Familie der Duftgräser, das in den Tropen wächst und bis zu drei Meter hoch werden kann. Es besitzt Zweige mit langen, spitz zulaufenden Blättern und feinen gelblichen Blüten, die einen sehr angenehmen, blumigen Duft ausstrahlen.

Auch in unseren Hausgärten wächst das Palmarosa-Gras, wo es als Gartenstaude zwischen 40 und 70 Zentimeter hoch wird, in den Monaten August bis September blüht und sowohl als Gewürzkraut wie auch für aromatische Tees verwendet wird.

Das ätherische Öl Palmerosa wird durch Wasserdampfdestillation aus den leicht angetrockneten Stängel, Blättern und Blüten des Grases gewonnen.

2. Duftrichtung von Palmarosa

Rosen

Der Duft der Palmarosa erinnert an Rosen

Das ätherische Öl Palmarosa erinnert mit seinem Duft an den Duft der Rose und wird in Duftöl deshalb oft anstelle des sehr viel aufwendiger zu produzierenden Rosenöls eingesetzt. Die hervorragenden Eigenschaften des Palmarosaöls liegen, neben seinem betörenden Geruch, in der wohltuenden Wirkung rund um Probleme einer empfindlichen Haut.

Der Palmarosaduft wird von den meisten Menschen als außergewöhnlich wohlriechend empfunden. Er besitzt eine an den Duft der Rosen erinnernde frische Blumigkeit, die hervorbricht, sobald man Teile der Pflanze zwischen den Fingern zerreibt. Auch Kinder fühlen sich meist zu dem Duft des Palmarosaöls hingezogen, dessen zwar klarer, aber unaufdringlicher Charakter es erlaubt, ihn mit vielen verschiedenen Düften zu mischen.

3. Anwendungsarten von Palmarosa

Rosen Öl

Durch den Duft nach Rosen wird das Öl in Massageölen eingesetzt

Das ätherische Öl Palmarosa wird sowohl in der Aromatherapie als auch zur Behandlung von Irritationen empfindlicher Haut eingesetzt. Da es neben seinen antiseptischen und hautpflegenden Eigenschaften auch noch über eine schweißtreibende Wirkung verfügt, konnte es sich auch als ein fiebersenkendes Erkältungsmittel in Tees bewähren. Hier kommen auch seine die Immunabwehr stärkenden Kräfte zum Einsatz. Das Palmarosaöl verfügt darüber hinaus über die Fähigkeit, Pilzsporen zu vernichten und gilt deshalb als ein ausgezeichnetes Mittel gegen Fußpilz.

Gemischt mit Mandelöl leistet es gute Dienste als Massageöl, wobei es besonders für Fussmassagen geeignet ist.

Das ätherische Öl des Palmarosagrases findet sein bevorzugtes Anwendungsgebiet im Bereich der kosmetischen Hautpflege und, aufgrund seiner besonders aufheiternden Wirkung, in der Aromatherapie. Außerdem wird es als heilsamer und aromatisierender Zusatz in Parfüms, Salben und Badelotionen verwendet, kommt in der Fußpflege zum Einsatz und ist ein sehr beliebtes Öl für die Raumbeduftung durch Duftlampen.

4. Harmonie/Kombination mit anderen Ätherischen Ölen

In Duftlampen zur Aromatherapie oder Raumbeduftung eingesetzt, harmonisiert das ätherische Öl Plamarosa besonders schön mit allen Blütendüften. Seine leicht fruchtige Note kann durch eine Mischung mit Zitronengrasöl betont werden, und auch Kamille, Eisenkraut oder Sandelholz ergeben zusammen mit Palmarosa ein den Sinnen wohltuendes Duftöl.

5. Seelische Wirkung von Palmarosa

entspannt

Das ÖL wirkt beruhigend und entspannend

Die seelische Wirkung des ätherischen Öls Palmarosa erweist ihre größte Stärke, wenn es darum geht, die Psyche zu beruhigen, zu harmonisieren und insgesamt positive Gefühle auszulösen.

Menschen, die niedergeschlagen sind oder zu depressiven Verstimmungen neigen, werden durch Palmarosa aufgemuntert, nervöse Erregungszustände beruhigen sich, die inneren Kräfte können wieder gebündelt werden. Auch unruhige oder ängstliche Kinder können durch den Duft des Palmarosaöls zur Ruhe kommen.

6. Körperliche Wirkung und Anwendungsgebiete von Palmarosa

Die körperliche Wirkung des Palmarosaöls zeigt sich vor allem in seinen besänftigenden und heilenden Möglichkeiten für die empfindliche, leicht zu Reizungen neigende, zarte Haut beeinflusst aber auch die Hautfunktionen andere Hauttypen im positiven Sinne.

Es unterstützt die Zellgeneration und trägt auf Dauer dazu bei, die Haut zu stärken, sie widerstandsfähiger zu machen und von negativen Umwelteinschützungen zu schützen. Auch kleinere Wunden können unter der Einwirkung von Palmarosa besser abheilen.

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