Sebum – Wir erklären Ihnen alles rund um Sebum

Datum: 25. Juni 2008 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Als Sebum wird der Hauttalg bezeichnet, der aus einem Stoffgemisch von aufgeplatzten und abgestorbenen Zellen besteht, die in Fette und wachsähnliche Stoffe umgewandelt wurden. Das Sebum (Hauttalg) wird in den Sebumdrüsen produziert, auch Hauttalgdrüsen genannt, die sich an den Haarwurzeln befinden und von der Basalmembran zur Lederhaut abgegrenzt werden. An den Ausgängen der Sebumdrüsen sitzen spezielle Propioni-Bakterien, die Teile des Fettes zu Emulgatoren umwandeln, indem sie sich davon ernähren. Dies hat zur Folge, dass sich das Sebum an der Hautoberfläche leichter verbreitet und bei 30°C halbfest und bei 40°C flüssig wird.

Wie entsteht Sebum?

Das fettige Stoffgemisch, das in den Drüsen produziert wird, entsteht durch die Sebumzellen, die entlang der Basalmembran wachsen und durch ständige Teilung in das Innere der Hauttalgdrüsen gedrängt werden. Das Abdrängen der Sebumzellen in das Innere der Drüsen, basiert auf den geringen Platz, der an der Basalmembran durch die Zellteilung entsteht. Im Inneren der Sebumdrüsen, sterben die eingedrungenen Zellen durch einen chemischen Prozess ab, wobei Teile davon in Fette umgewandelt werden und zusätzlich wachsartige Stoffe entstehen.

Dieses Stoffgemisch aus geplatzten Zellen gelangt durch weiteres Abdrängen, entstehend durch die fortlaufende Zellteilung, durch eine Öffnung an den Drüsen, an die Hautoberfläche. An der Oberhaut verbindet sich das Sebum mit dem Schweiß und bildet eine schützende Schicht, über die gesamte Haut.

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