Effilieren: Wann der Friseur die Haare effilieren sollte

Datum: 14. November 2008 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Unter “Effilieren” versteht man das Ausdünnen des Haares. Bei einigen Haarschneidern gehören spezielle Effilieraufsätze zur Grundausstattung, bei anderen können sie als Zubehör erworben werden. Weiterhin gibt es “Effilier-Scheren” oder auch kleine Hand-Effilierer für den Hausgebrauch. Eine Effilierschere unterscheidet sich von der nomalen Haarschere durch die unterbrochene Schneidfläche. Dadurch bleibt der Großteil der Haare einer beschnittenen Strähne stehen.

Nicht nur bei langem Haar ist Effilieren sinnvoll

Gerade bei stylischen, glatten Kurzhaarfrisuren ist diese Schnitttechnik sehr wichtig. Das Ausfransen modelliert die Haare der Kopfform entsprechend, die Seitenpartien können, insbesondere bei dickem Haar, besser in Form gebracht werden. Gemäß dem Sprichwort “weniger ist mehr” ist es oftmals auch bei sehr dünnem, feinen Haar notwendig, es zu effilieren. Durch die Reduktion der Haare können bestimmte Partien betont werden, die dadurch voller wirken. Diese Schnitttechnik muss sehr präzise ausgeführt werden, damit keine Lücken entstehen. Lange Nackenpartien und sehr ausgefranste Seitenpartien waren Ende der 70er sehr aktuell. Insbesondere bei dem seinerzeitigen Frisurenstil wurde sehr viel effiliert, um die Haare federleicht wirken zu lassen.

Ein Effilieraufsatz bei einem Haarschneider kommt jedoch nicht nur bei der Damenwelt zum Einsatz. Ähnlich dem Messerschnitt kann die Nackenpartie bei Herren effiliert werden, die Seitenpartie angeglichen. Unverzichtbar ist ein Effilieraufsatz auch beim Modellieren und Schneiden eines Bartes.

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