Deutsche Frauen sind im Rausch der (Haar-)Farben

Datum: 22. Februar 2018 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Millionen Frauen in Deutschland lieben es, ihre Haare in immer wieder neuen Tönen und Nuancen zu färben. Für sie sind Haare eine Verlängerung ihres Selbst und nicht nur Ausdruck, sondern auch Ursache für ihr eigenes Wohlbefinden. Eine Ipsos-Studie* im Auftrag von NIVEA Hair belegt, dass jede dritte deutsche Frau mit einer neuen Haarfarbe sogar ein neues Lebensgefühl genießt. Wie sich Frauen schon vor Jahrhunderten die Haare färbten, welche Looks aktuell im Trend liegen und was eine neue Haarfarbe bedeutet, verraten NIVEA Hair und Kunsthistoriker Dr. Christian Saehrendt.

Haare färben: kulturelle Praxis mit langer Historie

Langes, volles Haar und glänzende Farben gelten in vielen Kulturen seit jeher als Symbol für Weiblichkeit, Vitalität und Attraktivität. Haare färben ist keineswegs eine Erfindung der Moderne: Bereits in der Antike experimentierten Frauen mit natürlichen Färbemitteln. “Im alten Rom war es modern, dunkle Haare mit Bleichmitteln und durch Sonnenstrahlung aufzuhellen. Als Vorbild dafür dienten die natürlich blonden Germanen“, erklärt Dr. Christian Saehrendt.

Künstliche Haarfarben wurden früher sogar spirituell oder religiös interpretiert. Mit ihnen sollten bestimmte Signale an die Götter gesandt werden. So galten rote Haare in vielen Kulturen als Zeichen für Macht und Magie. Bei den Germanen standen sie für Wildheit und Stärke. Sie assoziierten es mit Blut und Feuer und färbten sich ihre Haare und Bärte in Kriegszeiten rot.

Haarfarbentrends – vom Ikonenkult zur Individualität

Im 20. Jahrhundert galten Stilikonen wie Marilyn Monroe mit ihren platinblond gefärbten Locken als festes Vorbild. Doch der Starkult war gestern, wie die aktuellen Studienergebnisse von NIVEA Hair belegen: So lassen sich 93 Prozent der Frauen nicht mehr von Stars und Sternchen beeinflussen, wenn es um ihre Haarfarbe geht.

Stattdessen liegt ein individueller und natürlicher Look im Trend. “Frauen wählen heute ein zu ihnen passendes Aussehen. Dabei lassen sie sich durch ihr engeres Umfeld wie Freunde und Bekannte oder aktuelle Trends inspirieren“, meint Saehrendt. Ein künstlicher Look ist heutzutage eher out: “Trotz Färben und Styling soll ein natürlicher Eindruck erzeugt werden, da er mit Gesundheit und Vitalität verbunden wird. Ein allzu künstlicher Look erregt den Verdacht, man müsse etwas verbergen“, meint der Experte. Und wer hätte das gedacht: Entgegen weitläufigen Klischees färben sich nur 3 Prozent der deutschen Frauen die Haare, wenn sie Liebeskummer haben. Rund 93 Prozent der Frauen sagen selbstbewusst, dass sie ihre Haarfarbe nicht verändern würden, nur um einem Mann zu gefallen.

Tipp für die Wahl des richtigen Farbtons: Die Farbe sollte maximal drei Töne heller oder dunkler als die Naturhaarfarbe sein. Bei grünen oder braunen Augen und einem warmen Hautton schmeicheln warme Farbtöne. Frauen mit kaltem Hauttyp und braunen, grauen oder blauen Augen sollten zu einer neutralen und kalten Haarfarbe greifen.

Statussymbol Haarfarbe

Wer sich die Haare färbt, bringt damit ein Modebewusstsein zum Ausdruck. Doch nicht nur das: Mehr als 40 Prozent der deutschen Frauen wollen ihre Attraktivität mit einer neuen Haarfarbe unterstreichen und sich selbstbewusster fühlen. “Das Kopfhaar ist zum Statussymbol geworden und ist eine Möglichkeit, sich selbst auszudrücken“, erklärt Saehrendt. Deshalb haben Haarschnitt, -pflege und -farbe heute eine größere Bedeutung als früher. “Die gepflegte und schicke Frisur ist gleichzeitig zum Symbol für persönliches Vorwärtsstreben, Leistungsfähigkeit und Statusdenken avanciert“, sagt Saehrendt.

Was Frauen wollen:
Farbgenuss und gleichzeitig gesund gepflegtes Haar

Frauen wissen, dass Haare durch den Färbeprozess strapaziert werden können. Deshalb wünschen sich 43 Prozent der deutschen Frauen Stylingprodukte, die das Haar schön geschmeidig pflegen und es nach dem Färben wieder gesund glänzen lassen.

* Umfrage der Ipsos GmbH im Auftrag von NIVEA Hair. Repräsentative Onlinemehrthemenumfrage mit 1.000 Personen (16–70 Jahre) in Deutschland, Juni 2014.

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