Schadet häufiges Föhnen dem Haar?

Datum: 22. Februar 2018 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Die meisten Frauen waschen durchschnittlich alle zwei Tage ihre Haare. Allerdings verlässt so gut wie keine das Haus mit nassen Haaren… Die Mutti hat früher in unserer Kindheit schon immer die mahnenden Worte losgelassen, dass die nächste Erkältung nur wenige Tage auf einen nassen, kalten Kopf folgt… Deshalb gehört der Föhn zu den beliebsten Stylinghelfern im Badezimmer (und Schwimmbad…).

Doch der Föhn kann so viel mehr als Haare nur trocken zu pusten. Wenn warme Föhnluft auf eine Rundbürste trifft kann, kann das Haar vielfältig gestylt werden. Die kleine Rundbürste formt Haarenden zu einem frechen Außenflip. Große Rundbürsten lassen am Haaransatz Volumen entstehen. Die breite Paddle Brush und Föhn hingegen ergeben glattes glänzendes Haar.

Für die Frisurenvarianten ist es nicht mal nötig, die Haare vorher immer zu waschen. Nur leicht angefeuchtet, kann man dank der vielfältigen Möglichkeiten, die der Föhn und die passende Stylingtechnik bieten, jeden Tag anders aussehen.

Doch irgendwann kommt die Fragen auf, ob die viele Warmluft und heißes Föhnen nicht doch Schäden anrichten? Wir haben mal nachgefragt…

Max Höhn, Friseur Salon Max Höhn in Berlin-Mitte und JOICO Markenbotschafter, antwortet auf die Frage, ob häufiges Föhnen dem Haar schaden kann.

Natürlich hinterlässt alles, was man immer macht, Spuren. Dennoch sage ich: Föhnen schadet dem Haar nicht, wenn man es vorher mit entsprechenden Produkten, die Hitzeschutz enthalten, behandelt. Föhnt man das Haar jedoch sehr heiß und zerrt man parallel mechanisch am Haar, ist das nicht so gesund fürs Haar.

Mein Tipp: die Hitze eine Stufe herunterschalten, das Haar in Bürsten eindrehen, anföhnen und auskühlen lassen, anstatt es über die Rundbürste zu trocknen. Es gibt auch Festiger, die Hitzeschutz enthalten – für all diejenigen, die ungern mehrere Styling-Produkte ins Haar geben.

Als Friseur bin ich der Meinung, dass ein guter Haarschnitt von selbst funktioniert und nicht immer gestylt werden muss. Hat man also einen guten Friseur, so kann man auch mal aufs Föhnen verzichten.

Max Höhn arbeitete erst jahrelang als Friseur, dann einige Jahre als Schauspieler, um dann 2005 wieder in einem eigenen Friseursalon in Berlin-Mitte seine wahre Bestimmung zu finden: das Haare schneiden. Der Hairstylist arbeitet verbindet gern seine Arbeit am Haar und die Astrologie.

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