Seborrhoe

Datum: 22. Februar 2018 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Der medizinische Begriff Seborrhoe bedeutet soviel wie übermäßige Produktion von Hautfetten durch die Talgdrüsen. Die Seborrhoe führt zu fettigen Haaren (fettiger Haut) und kann solang kein medizinischer Befund (zum Beispiel: Stoffwechselstörungen, Parkison oder ein Überfluss an Schilddrüsenhormonen) dafür vorliegt, durch spezielle Shampoos behandelt werden.


Jedes Haar auf unserer Kopfhaut ist mit einer Talgdrüse verbunden. Bei jeder Bewegung des Haares, wird eine kleine Portion Fett (Sebum) heraus gepresst. Dieses klare dünnflüssige Fett überzieht die Kopfhaut und umgibt das Haar mit einem Schutzfilm. Der Schutzfilm verhindert das Abbrechen des Haares und verleiht ihm Glanz und Geschmeidigkeit. Wird das Sebum in normalen Mengen produziert, hat es eine sinnvolle Funktion die Haut und das Haar zu schützen. Bei einer übermäßigen Produktion (Seborrhoe) wirkt das Haar wie mit einem Fettfilm überzogen. Es fällt zusammen, die Haarfülle nimmt ab und sieht strähnig/verklebt aus.

Die Talgproduktion ist abhängig vom Alter, erblicher Veranlagung und von der Menge der männlichen Hormone, die auch bei jeder Frau vorhanden sind. Männliche Hormone steigern die Aktivität der Talgproduktion und können bei Frauen, die vermehrt männliche Hormone aufweisen zur Seborrhoe führen. Weibliche Hormone dagegen mindern die Talgproduktion.

Zusätzlich wird die Seborrhoe durch Stress und jahreszeitlichen Schwankungen beeinflusst. Im Winter zum Beispiel mindert sich die Talgproduktion. Kehrt im Alttag Ruhe ein, zum Beispiel durch Urlaub, vermindert sich die Fettproduktion ebenso. Regelmäßige Haare waschen mit einem milden leicht fetthemmenden Shampoo vermindert die Seborrhoe. Teerhaltige Kopfhautgelen und selenhaltige Präparate tragen ebenso dazu bei, die Seborrhoe einzuschränken.

Um ein langes Ausprobieren von verschiedenen Shampoos, Spülungen und Haarkuren zu verhindern, ist ein Besuch bei einem Hautarzt zu empfehlen. Dieser kann bestimmte Haarwaschmittel nennen und erspart somit unnötige Geldausgaben und Versuche, die Seborrhoe in den Griff zu bekommen.

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