Schuppenschicht – Wir erklären Ihnen die Aufgaben der Schuppenschicht

Datum: 08. November 2010 • Autor: Cosmoty.de Redaktion

Die Haare bestehen aus verhornten Zellschichten der Haut, die wie Fäden aneinander gereiht sind. Die Haare gehören zu den Hautanhangsgebilden. Die Haarwurzel reicht bis zur Lederhaut, manchmal aber auch bis zur Unterhaut. Das Haar besteht aus drei Schichten.
Die äußere Haut bezeichnet man als Schuppenschicht. Die Hauptmasse der Haare ist die Faserschicht und im Inneren des Haares verläuft der Markkanal.


Die Schuppenschicht besteht aus einer Schicht von Schuppenzellen, die in mehreren Lagen dachziegelartig überlappen. Bei gesunden und unbehandelten Haaren zeigt die Schuppenschicht eine glatte und geschlossene Oberfläche. Das spiegelt sich auch an den Haaren wieder. Das Haar ist glatt, geschmeidig und hat seinen natürlichen Farbton und Glanz.

Schädigung für die Schuppenschicht

Umwelteinflüsse, chemische Behandlung (Färben und Tönen), mangelnde Pflege und zu heißes Fönen, verursachen ein Lockern und somit Öffnen der Schuppenschicht. Die Schuppenschicht ist angegriffen oder sogar zerstört. Das Haar ist stumpf und glanzlos. Bei chemischer Behandlung des Haares, damit ist das Färben und Tönen gemeint, können die verwendeten Oxidationsmittel (meist Ammoniak), die Kopfhaut und das Haar schädigen. Das Haar quillt beim Färben auf, in dem es die Schuppenschicht abspreizt und damit die Chemikalien gut in das Haar gelangen können. Durch das Färben wird das Haar dauerhaft geschädigt, weil sich die Schuppenschicht sich nicht dauerhaft wieder anlegen lässt.

Eine Haarkur kann helfen, dass das Haar wieder elastisch und geschmeidiger wird. Die Schuppenschicht wird dabei aber nur minimal verschlossen. Bei der nächsten Haarwäsche, öffnet sich das Haar sofort wieder. Ein wichtiger Faktor für schönes Haar ist die Pflege und Ernährung, insbesondere die Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen.

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